MessAgE - Übertragung von Messunsicherheiten zur Aufwandsreduzierung bei Eignungsnachweisen

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.01.2020 bis 31.12.2021
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, Model-based Systems
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Status:
Laufend

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+49 241 80 26946

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Jede Messung ist unsicherheitsbehaftet. Aufgrund dieser Messunsicherheit kann es bei der Prüfung der Produktkonformität zu folgeschweren Fehlentscheidungen kommen. Um eine gesicherte Entscheidung über die Produktkonformität treffen zu können, muss die Messunsicherheit bekannt sein und unterhalb eines toleranzabhängigen Grenzwertes liegen. Eine Herausforderung stellt die aufwandsreduzierte Bestimmung der Messunsicherheit für komplexe Messprozesse dar. Für diese gibt es in der Industrie und Forschung einen nachweislichen Bedarf an einem Verfahren, mit dem die Messunsicherheit aufwandsreduziert bestimmt werden kann. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Übertragung von bekannten Unsicherheiten bestehender Messprozesse auf ähnliche Messprozesse, um den Aufwand für die Bestimmung der Messunsicherheit zu reduzieren. Damit wird es in der Anwendung ermöglicht, die Eignung von Messprozessen wirtschaftlicher nachzuweisen. Die Grundlage des Verfahrens bildet die Messunsicherheitsbestimmung nach GUM und erweitert diesen um die Bestimmung der Messunsicherheiten durch Übertragung selbiger auf ähnliche Messprozesse.