smart.CONSERVE – Smart Container Services for Food Industries

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.11.2020 bis 31.10.2023
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Produktionssystematik, Fabrikplanung
Fördergeber:
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Status:
Laufend

Forschungspartner

    • IPEM der Universität Siegen
    • Zentis GmbH & Co. KG
    • Packwise GmbH

     

Kontakt

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+49 241 80 24994

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Die Lebensmittelindustrie bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit einer kostengünstigen Erzeugung und den hohen Anforderungen an die Prozesse in Produktion und Logistik. Insbesondere in der Erzeugung von temperaturgeführten und leicht verderblichen Lebensmitteln ist die Einhaltung und Überwachung der Lebensmittelhygiene anspruchsvoll, da diese neben der Temperatur auch von weiteren Parametern und Einflussfaktoren wie Sonneneinstrahlung, Fülldruck oder Kontamination mit anderen Stoffen beeinflusst wird – diese Parameter erfordern ein konstantes Monitoring während des Transportprozesses und der Lagerung in Industrial Bulk Containern (IBC).

Im Rahmen des Verbundprojekts „smart.CONSERVE – Smart Container Services for Food Industries“ soll unter Einsatz von industrieller Forschung und experimenteller Entwicklung eine Vernetzung von Edelstahl-IBC mit intelligenter Informations- und Kommunikationstechnologie erreicht werden. Ziel ist die Entwicklung eines intelligenten Lebensmittelbehälters, der durch modulare Sensorik relevante Daten des transportierten Lebensmittels (hier: Fruchterzeugnisse im Großgebinde) aufzeichnet. Dabei wird die Modifikation von bestehenden und standardisierten Edelstahl-IBC fokussiert, die durch Kombination verfügbarer Satellitensensoren den Kundenwünschen entsprechend individuell erweitert werden. Zudem sollen datenbasierte Services basierend auf zuvor definierten Geschäftsmodellen entwickelt und über eine Software-Plattform den verschiedenen Anwendern nutzerbezogen, in Echtzeit und telematisch zur Verfügung gestellt werden. Die erzielte informatorische Transparenz bezüglich hygienerelevanter Daten fördert ein stärkeres Vertrauen von Lieferanten, Kunden und Endverbrauchern in die Lebensmittelsicherheit. Gleichzeitig wird das Behältermanagement zwischen Lieferanten, Lebensmittelherstellern und Kunden erheblich vereinfacht. Durch die Etablierung von Standards im Behältermanagement soll darüber hinaus unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Datensicherheit eine Datendurchgängigkeit geschaffen werden.