Revolver-Kupplungs-Norm

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.09.2017 bis 29.02.2020
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen, Maschinentechnik
Fördergeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi, Projektträger Jülich
Status:
Abgeschlossen

Forschungspartner

    • Ott-Jakbok Spanntechnik
    • Sauter Feinmechanik
    • WTO
    • J.G. Weisser Söhne

Kontakt

Name

Christian Bergs

Gruppenleiter

Telephone

work Phone
+49 241 80 26293

E-Mail

 

Mit dem Ziel eine einheitliche Werkzeugschnittstelle für Revolverdrehmaschinen zu normen, die den Anforderungen moderner Zerspanungsprozesse gerecht wird und zu einer Reduzierung der heutigen Schnittstellenvielfalt beiträgt, begannen die Partner mimatic, Ott-Jakob Spanntechnik, Sauter und das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University im Jahr 2012 mit der Entwicklung des pti im Rahmen des vom BMWi geförderten Projekts REVOSIT.

Die mechanische Schnittstelle (pti) wurde bis zum funktionsfähigen Prototypen entwickelt und getestet. Eine einheitliche Revolverkupplung und vereinheitlichte Schnittstellen für verschiedene Medien sind erst im Laufe des Projekts als zwingend notwendige Elemente der neuen Schnittstelle in den Fokus der Projektpartner gerückt.

Im aktuellen Projekt REKUNORM, welches vom BMWi gefördert wird, werden die Firmen Sauter Feinmechanik, Ott-Jakob Spanntechnik, WTO und Weisser gemeinsam mit dem WZL eine einheitliche Antriebskupplung für angetriebene Werkzeuge entwickeln und der Normung zuführen. In diesem Projekt werden ebenfalls Lösungen für die Übertragung von Medien wie Kühlschmierstoff, Minimalmengenschmierung, Sperrluft und Öl-Luft-Lagerschmierung entwickelt.

Die Vereinheitlichung der Kupplung ist für die Integration der pti Schnittstelle in weitere Revolverbauformen neben dem Radial-Scheibenrevolver notwendig, welche ebenfalls in diesem Projekt untersucht wird

Zum Abschluss des Projekts wird der pti in seiner vollen Funktionalität in einer Weisser Drehmaschine, mit einem Sauter Revolver, Ott-Jakob Spannsätzen und Werkzeugen von WTO am WZL intensiv untersucht.