Lebenszykluskostenreduktion im elektrischen Verteilerverkehr durch individuell adaptierbaren Antriebsstrang

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
21.09.2017 bis 31.08.2020
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Produktionssystematik, Fahrzeugproduktion, Fabrikplanung
Fördergeber:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit BMU
Status:
Abgeschlossen

Forschungspartner

    • Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen
    • StreetScooter GmbH
    • Isuzu Motors Germany GmbH
    • Deutsche Post AG

Kontakt

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+49 1515 3555305

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Motivation und Vorgehen

Verkehr und Transport sind zweitgrößter Verursacher schädlicher CO2-Emissionen und tragen maßgeblich zur NOx-Gesamtemission bei. Der Güterverkehr und insbesondere der stetig wachsende Verteilerverkehr nehmen hierbei einen signifikanten Anteil ein. Zum heutigen Zeitpunkt existiert jedoch keine elektromobile und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung für den Einsatz von LKW der EG-Fahrzeugklasse N3 bis max. 26t zul. Gesamtgewicht. Es gilt somit einen Lösungsraum aufzubauen, der es den Anwendern ermöglicht diese Fahrzeuge hinsichtlich der Lebenszykluskosten optimiert einzusetzen.

Forschungsziele

Die übergeordnete Zielsetzung besteht in der Modularisierung des Antriebstranges zur optimalen Bedienung unterschiedlicher Kundenbedarfe unter Berücksichtigung einer kostenorientierten Auslegung und Integration. Die Erforschung von modularen Strukturen abgeleitet aus Kundenanforderungen, die Integration der Module in ein Gesamtfahrzeug, sowie die Validierung der aus dem Antriebsstrangbaukasten abzuleitenden Antriebsstrangtopologien durch den Aufbau von Pilotfahrzeugen stellen die Kernbestandteile des Forschungsvorhabens dar. Weiterhin wird ein neuer Industrialisierungsansatz zur kostengünstigen Herstellung eines solchen modularen Antriebstrangbaukastens erforscht. Weitere Ziele sind:

  • Modulare Komponentenlösungen für Antrieb, Energiespeicher und E/E.
  • Adaptierbarkeit des Baukastens an unterschiedliche Bauräume
  • Flexible Produktion und Integration von Batteriepack und Antriebseinheit
  • Flexibilisierung der Komponentenfertigung durch den Einsatz additiv gefertigter Werkzeuge