Agile Montage von Elektrofahrzeugen durch freie Verkettung

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.01.2020 bis 31.12.2022
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, Model-based Systems, Lehrstuhl für Produktionssystematik, Fabrikplanung
Fördergeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi
Status:
Laufend

Forschungspartner

    • WZL der RWTH Aachen
    • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie
    • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
    • Siemens AG
    • ipolog GmbH
    • BÄR Automation GmbH
    • ELABO GmbH
    • Pilz GmbH & Co. KG

Kontakt

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+49 241 80 20599

E-Mail

 

Der Wandel hin zur Elektromobilität hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung der OEMs und die gesamte Wertschöpfungskette der Automobilindustrie. Diese Auswirkungen stellen insbesondere aktuelle Montagesysteme vor die Herausforderungen einer Integration von Elektrofahrzeugen in bestehende Montagelinien und einer schnellen und aufwandsarmen Reaktion auf kurzfristige Veränderung des Absatzmarktes. Die übergeordnete Vision des Projektvorhabens „AIMFREE“ ist es, diesen Herausforderungen mit einer agilen Montageumgebung unter Auflösung der bisher etablierten starren Verkettung der Montagestationen zu begegnen, sodass die zeitlichen und finanziellen Aufwände zur Integration von Elektrofahrzeugen in bestehende Montagelinien oder Rekonfigurationen einer Montageumgebung aufgrund einer Änderung des Absatzmarktes minimiert werden.

Die Methoden und Technologiebausteine, um diese Vision umzusetzen, sind ein agiles Planungsvorgehen, eine simulations-gestützte, automatisierte Szenarioanalyse zur kurzfristigen Montagsystemauslegung und eine dynamische zentrale Steuerung zur Umsetzung einer freien Verkettung von Arbeitsstationen oder von kurzfristigen Umplanungen. Zur Verknüpfung der Simulation, des Leitsystems und der Planung wird ein Gesamtmodell einer Montagelinie entwickelt. Weiterhin wird die Montageumgebung mit modularen und autonom rekonfigurierbaren Arbeitsstationen und einer flexiblen Intralogistik, einem flexiblen Hauptmaterialfluss durch FTS oder selbstfahrende Fahrzeuge, die die vorhandene Bordsensorik und den eigenen Antrieb nutzen, zu der erforderlichen Wandlungsfähigkeit und Flexibilität zu befähigen. Zur demonstrativen Umsetzung einer solchen Montageumgebung werden die Endmontage bis einschließlich des End-of-Line-Bereichs betrachtet.
Die Führung des Verbundprojektes erfolgt durch den Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Robert H. Schmitt.

AIMFREE ist in der Fördermaßnahme zur „Weiterentwicklung der Elektromobilität“ des Förderbereichs „Förderrichtlinie - ElektroMobil“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie - BMWi - eingegliedert.