Multispektrales Koordinatenmesssystem mit Röntgen-Computertomografie für Baugruppen aus unterschiedlichen Materialen

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.07.2018 bis 30.06.2021
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, Model-based Systems
Fördergeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
Status:
Laufend

Forschungspartner

    • Werth Messtechnik GmbH
    • FineTec FineFocus Technologies GmbH
    • Deutsches Krebsforschungszentrum
    • messtronik GmbH
    • Continental Gruppe

Kontakt

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+49 241 80 25834

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Motivation:

Im Automotivebereich, in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie in der Medizintechnik können Materialdefekete oder Geometrieabweichungen strukturierter Funktionsflächen von Bauteilen und Baugruppen deren Funktionalität signifikant und sicherheitheitskritisch beeinträchtigen. Die Röntgen-Computertomografie (CT) ist zurzeit das einzige Verfahren, mit dem die Merkmale eines Werkstücks zerstörungsfrei und vollständig in einem einzigen Messvorgang erfasst werden können. Diese Vorteile können derzeit nur unzureichend bei Werkstücken verwendet werden, die aus mehreren unterschiedlichen Materialien mit stark abweichender Dichte und vergleichsweise großen Dimensionen bestehen. Störungen im rekonstruierten Messvolumen erhöhen die Messunsicherheit oder verhindern eine messtechnische Auswertung vollständig.

Zielsetzung:

Ziel des Verbundprojekts ist, CT-basierte Verfahren zur artefaktarmen Messung von Werkstücken und Bauteilgruppen mit oben genannten Eigenschaften zu entwickeln. Der gewählte Lösungsansatz sieht vor, die Vorteile einer Hochspannungsröntgenröhre hinsichtlich der resultierenden verbesserter Möglichkeiten der Artefaktkorrektur zu nutzen. Der Nachteil der niedrigen Auflösung der Hochspannungsröntgenröhre soll durch ein Zwei-Röhren-System in einem kombinierten Tomografieverfahren mit einer neuartigen Mikrofokusröntgenröhre kompensiert werden.