Prozess-Maschine-Interaktion beim Verzahnungshonen

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.04.2016 bis 31.03.2020
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren, Getriebetechnik
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Status:
Abgeschlossen

Kontakt

Name

Mareike Solf

Gruppenleiterin

Telephone

work Phone
+49 241 80 26290

E-Mail

 

Ausgangssituation

Beim Honen von Verzahnungen liegen abhängig von der Zahnradgeometrie und der Prozessführung lokal unterschiedliche Kontaktbedingungen vor. Die lokalen Kontaktbedingungen beeinflussen direkt die Prozesskräfte und die Maschinenanregung. Die Zusammenhänge sind bisher nicht hinreichend beschrieben. Daher kann keine Aussage über die Prozessstabilität beim Verzahnungshonen getroffen werden. Aus diesen Rahmenbedingungen leitet sich die Zielsetzung ab.

Forschungsziel

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Vorhersage der Anregungsursachen und des Schwingverhaltens des Verzahnungshonprozesses und eine Abbildung möglicher selbsterregter Schwingungen. Dazu werden ein Prozessmodell und ein Maschinenmodell aufgebaut. Je nach Ursache und Form der kritischen Schwingungen wird ein Modell der Maschine mit dem Prozessmodell gekoppelt. Als Grundlage für das Prozessmodell und die Anregung werden die Kontaktbedingungen des Verzahnungshonens auf einen Analogieprozess übertragen. Für die im Kontakt befindliche Zahnflanke wird ein Analogieprozess für diskrete Punkte des Evolventenprofils der Zahnflanke durchgeführt. Dabei werden die lokalen Prozesskräfte ermittelt. Anhand dieser Daten kann der Honprozess örtlich und zeitlich aufgelöst über der Zahnflanke analysiert werden.