Modellierung des Schleifschneckenprofilverschleißes beim kontinuierlichen Wälzschleifen

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.08.2016 bis 31.01.2019
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren, Getriebetechnik
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Status:
Abgeschlossen

Kontakt

Name

Mareike Solf

Gruppenleiterin

Telephone

work Phone
+49 241 80 26290

E-Mail

 

Ausgangssituation

Prozessauslegungen beim kontinuierlichen Wälzschleifen werden von Anwendern und Maschinenherstellern in mehreren Iterationen durchgeführt. Dabei wird meist eine Optimierung der Leistungsfähigkeit und Produktivität angestrebt, ohne die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge tiefgehend zu analysieren und zu beschreiben. Gerade der Werkzeugverschleiß wird oftmals nur unzureichend berücksichtigt, weshalb Potenzial in der Prozessauslegung vergeben wird. Die bisherigen Forschungsaktivitäten im Bereich des Wälzschleifens fokussieren nur unzureichend auf das Werkzeugsystem. Der Verschleiß einer Schleifschnecke wird zwar als Erklärung für aufgetretene Phänomene herangezogen, ist aber nicht im Fokus der Forschungstätigkeiten. Die Modellierung des makro-geometrischen Profilverschleißes einer Schleifschnecke fehlt bisher.

Forschungsziel

Der lokal auftretende makro-geometrische Verschleiß von keramisch gebundenen Schleifschnecken in Abhängigkeit von der lokalen Werkzeugbelastung kann aktuell nicht vorhergesagt werden. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist daher, die Modellierung des makro-geometrischen Profilverschleißes einer keramisch gebundenen Schleifschnecke mit Korundschneidkörnern beim kontinuierlichen Wälzschleifen. Mit dem Modell lässt sich der im Prozess auftretende Verschleiß der Schleifschnecke in Abhängigkeit von der Werkzeugspezifikation, den Bearbeitungsparametern sowie der Zahnrad- und Werkzeuggeometrie berechnen. Im Fokus der Forschung stehen die Erweiterung bestehender Verschleißmodelle um die Besonderheiten des kontinuierlichen Wälzschleifens, die Messbarkeit des Verschleißes auf dem Schleifwerkzeug und die Entwicklung eines neuen Analogieversuchs.