Transfer der Methode zur gehörgerechten Auslegung auf geschliffene Kegelradverzahnungen erweitert um die Aufprägung einer gezielten Mikrogeometriestreuung

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.04.2018 bis 31.03.2021
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen, Getriebetechnik
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Status:
Laufend

Forschungspartner

  • Daimler AG, Klingelnberg GmbH

Kontakt

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+49 241 80 27969

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Ausgangssituation

Geläppte Kegelradverzahnungen werden akustisch angenehmer wahrgenommen. Als Ursache wird dabei die Mikrogeometriestreuung und Teilungsabweichung aufgrund der nicht vollständig kompensierten Härteverzüge der Wärme-behandlung im Läppprozess angesehen. Geschliffene Kegelradverzahnungen weisen hingegen eine hohe Reproduzierbarkeit der Geometrie und geringe Teilungsabweichungen auf. Die hohe Geometriegüte kann bei hohen Modifikationsbeträgen zu einer tonalen Anregung im Geräuschspektrum führen. In den Basisvorhaben WE 550/162-1+2 / BR 2905/32-1+2 wurden Methoden zur Dynamiksimulation des Zahneingriffs sowie psychoakustischen Bewertung des Getriebegeräusches ermittelt, die das Potenzial zur geräuschgerechten Auslegung in der Praxis aufweisen.

Forschungsziel

Das Ziel des Forschungsvorhabens ist der Transfer der Methode zur gehörgerechten Auslegung auf einen Kegelradsatz aus einer Automobilanwendung. Die Methode aus BR 2905/32-1+2 und WE 550/162-1+2 soll derart übertragen werden, dass die gehörbezogene Auslegung auf die Betrachtung einer Überrollung erweitert wird, um signalverrauschende Effekte aus einer Mikrogeometriestreuung über dem Umfang einer Verzahnung gezielt auszulegen. Eine Mikrogeometriestreuung soll zur Reduzierung der Tonalität des Getriebegeräuschspektrums genutzt werden.