Kinematikmodell für das Gleitschleifen - Aufbau eines Kinematikmodells zur Vorhersage der Relativgeschwindigkeit zwischen Schleifkörpern und Werkstück im ungeführten Vibrationsgleitschleifprozess

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.05.2018 bis 30.04.2020
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren, Technologieplanung und Schleiftechnik
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Status:
Abgeschlossen

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+49 241 80 27429

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Das Gleitschleifverfahren stellt ein in der Industrie weit verbreitetes Fertigungsverfahren dar. Anwendungsgebiete sind das Kantenverrunden, Entfetten, Glätten, Polieren, Entzundern oder Entrosten von Bauteiloberflächen und -kanten. Eine Auswahl an Beispielen stellt die Bearbeitung von Bauteilen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie wie Turbinenschaufeln, medizintechnischen Produkten, Umformwerkzeugen bis hin zu Massenprodukten wie Tellerfedern dar. Der hohen industriellen Bedeutung des ungeführten Vibrationsgleitschleifverfahrens steht jedoch nur ein geringer wissenschaftlicher Kenntnisstand gegenüber. Die Unkenntnis über die vorherrschenden Kontaktbedingungen zwischen den am Prozess beteiligten Partnern, Schleifkörper oder Werkstück, hat zur Folge, dass derzeit noch eine Vielzahl an kostenintensiven empirischen Vorversuchen für die Prozessauslegung notwendig sind.

Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsvorhabens ist ein ganzheitliches Prozessmodell zur Erklärung und Vorhersage der Prozessergebnisse in Abhängigkeit von den relevanten Prozesseingangsgrößen.