SolidTool Leistungssteigerung von Vollhartmetallschaftfräsern durch Prozesskettenoptimierung

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.11.2018 bis 30.04.2021
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren, Zerspantechnologie
Fördergeber:
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi
Status:
Laufend

Forschungspartner

    • Jongen GmbH
    • Ceratizit Austria
    • Gühring KG
    • FRAISA SA
    • Franken GmbH
    • Oerlikon Balzers Coating GmbH
    • AKE Knebel GmbH & Co. KG
    • ISCAR GmbH
    • Eckold GmbH
    • Graf Technik GmbH
    • Bilz GmbH
    • Inovatools Eckeerle & Ertel GmbH
    • Sandvik
    • Gebrüder Saacke GmbH etc.
 

Beschichtete Vollhartmetallschaftfräser werden unter anderem im Maschinenbau und in der Automobilindustrie eingesetzt. Trotz des umfangreichen und intensiven Einsatzes dieser Fräswerkzeuge ist der Kenntnisstand über die Auswirkungen der fertigungsbedingten Oberflächen- und Randzoneneigenschaften von Vollhartmetallschaftfräsern auf deren Einsatzverhalten gering. Zudem sind die Zusammenhänge sowie die Wechselwirkungen der jeweiligen Fertigungsverfahren entlang der Prozesskette zur Herstellung dieser Werkzeuge unzureichend bekannt. Da die fertigungsbedingten Werkzeugeigenschaften der Fräser hinsichtlich des Einsatzverhaltens nicht optimal abgestimmt sind, wird das Leistungspotenzial des Schneidstoffs bislang nicht ausgeschöpft.

Ziel des Projektes ist es, durch eine methodische Erforschung des Einflusses der fertigungsbedingten Oberflächen- und Randzoneneigenschaften von beschichteten Vollhartmetallfräsern auf das Funktionsverhalten sowie ihrer Entstehung entlang der Prozesskette, eine Wissensbasis zur Fertigung von Hochleistungsfräsern zu schaffen, deren Einsatzverhalten das von konventionell gefertigten Fräsern übersteigt. Zur Umsetzung des Projektziels werden durch eine Variation der Fertigungsverfahren in der Prozessfolge unterschiedliche Oberflächen- und Randzoneneigenschaften der Werkzeuge erzeugt und die Entwicklung der fertigungsbedingten Werkzeugeigenschaften entlang der Prozessketten analysiert. Die Werkzeugeigenschaften werden anschließend hinsichtlich ihres Einflusses auf das Einsatzverhalten der Fräser untersucht. Aufbauend auf den Ergebnissen der Standzeituntersuchungen und den Erkenntnissen aus der Analyse der Fertigungshistorie werden anschließend Gestaltungsansätze für eine optimierte Fertigungsprozessfolge zur Herstellung von Vollhartmetallschaftfräsern abgeleitet.