WZL-Maschinenhalle

 

2.400 m² Laborfläche, über 60 Prüfstände & Maschinen und modernste Technik: Neben einer optimalen Infrastruktur zur Erforschung verschiedenster Themen rund um Industrie 4.0, ermöglicht die Halle die konkrete Umsetzung unserer Forschungsprojekte zentral an einem Ort.

 
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Die neue WZL-Maschinenhalle
 

Rückblick

2016: In der Nacht zum 5. Februar fiel die alte Maschinenhalle einem verheerenden Brand
zum Opfer. Das Gebäude sowie ein Großteil der Maschinen und Versuchsaufbauten wurden
durch das Feuer zerstört. Eine Brandursache konnte nicht ermittelt werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

Hell, freundlich, mit einer guten Material- und Farbwahl und Schallschluckelementen stehen uns mit der neuen Halle beste Voraussetzungen für Forschungsaufträge zur Verfügung. Sie bietet genug Raum für unsere bis zu sieben Meter hohen Maschinen zum Umformen, Zerspanen, Räumen oder Schleifen, mit denen unter anderem Zahnräder, Antriebsschaufeln, Turbinenteile für Flugzeugtriebwerke sowie weitere Bauteile für die Luft- und Raumfahrt hergestellt werden. Mit hochsensibler Computermesstechnik und per Sensorik, wie etwa Körperschall, werden hier die Auslastung der Maschinen, der Produkti onsprozesse, die Standzeit bis zum Wechsel der Werkzeuge und weitere Parameter überwacht, ausgewertet und optimiert.

In einem besonders abgegrenzten Areal der Halle ist eine Freifläche zur Erforschung des Einsatzes mobiler Roboter in der industriellen Montage entstanden. Verschiedene mobile Plattformen für den Materialtransport und mobile Manipulatoren mit eigenen Greifarmen fahren hier zielsicher zwischen verschiedenen Montageplätzen hin und her. Für die automatisierte Montage von zum Beispiel Lkw-Rahmen werden die exakten Wege und kleinste Toleranzen bei der Montage mit modernster Sensorik erfasst. Diese fließen dann in die autonome Navigationstechnik zur Steuerung des Roboters ein. Im Erodierraum nebenan werden Prozesse und der Energieeinsatz bei der elektrochemischen Fertigung von Hochleistungskomponenten wie Turbomaschinen optimiert, während im Mess- und Reinraum modernste Methoden und Techniken wie die Computertomografie eingesetzt werden, um Qualitätsmerkmale sicher und reproduzierbar zu erfassen und zu bewerten.

 

Die WZL-Maschinenhalle in Bildern

 

Die Gebäudedaten auf einen Blick

  • Geplant mit Building Information Modeling (BIM)
  • Abmessungen: 95 x 85 m
  • Flächentraglast: teilweise bis 100 kN/m²
  • Kälteleistung: 400 kW
  • Raumlufttechnische Anlage: 40.000 m³/h
  • Drehstrom-Stromschienen: 1.600