Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Produktionssystematik, Abteilung Fabrikplanung, Gruppe Werksstrukturplanung
 

Identifizierung von Fabrikplanungsauslösern („Trigger“) zur proaktiven Fabrikplanung im unsicheren Unternehmensumfeld

Ausgangssituation
Bei der Planung einer Fabrik müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen werden. Hierbei interagieren viele Planungsbeteiligte mit Daten, Annahmen und vielen Lösungsszenarien. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass insbesondere für KMUs dieser Entscheidungsprozess bis hin zu einer Planungsentscheidung schwierig ist. Interne und externe Einflussfaktoren beeinflussen das tägliche operative Geschäft eines jeden Unternehmens. Die Anforderungen an moderne Produktionsstätten werden aber zunehmend komplexer und lassen den Planern immer weniger Zeit zur Planung der optimalen Produktionsstätte. Hierbei wird die langfristige Planung der Fabrik oftmals aus den Augen verloren und erfolgt nur reaktiv.
An dieser Stelle setzt diese Abschlussarbeit an: Um hier proaktive Fabrikplanung durchführen zu können, gilt es zu untersuchen, wie der Entscheidungsprozess bis zur Planungsentscheidung in Unternehmen durchgeführt wird. Konkret: Die Arbeit soll untersuchen, was die Planungstrigger sind, wie der Entscheidungsprozess abläuft und warum die Fabrikplanung i.d.R. zu spät startet.

 
Hierzu sind folgende Aufgaben zu lösen:
• Darstellung und Abgrenzung der Teilbereiche Entscheidungsfindung zur Fabrikplanung und Durchführung der Fabrikplanung
• Erarbeitung und Dokumentation einer sauberen Methodik zur Identifikation der praktischen Relevanz (z.B. Expertenfragebogen o.Ä.)
• Bewertung der Methodik zur Identifikation von Fabrikplanungstriggern
• Durchführung dieser Methodik und Darstellung der Ergebnisse
• Ableiten von Anforderungen an eine proaktive Fabrikplanung
• Eingrenzung und Bewertung von Entscheidungsprozessen
• Ableiten der wichtigsten Handlungsfelder
 
Voraussetzungen:

• Gutes Studium Wirtschaftsingenieurwesen (oder vergleichbares)
• Hohe Motivation, Einsatzbereitschaft, Eigeninitiative
• Selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise

Geboten wird
• Umfangreiche Betreuung und Praxiserfahrung
• Klar abgegrenzte Aufgabenstellung
• Eigenverantwortliche Durchführung
• Äußerst kollegiales Arbeitsumfeld
• Unterstützung beim Entwurf der Forschungsmethodik
Zeitaufwand: 250,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Steffen Schupp, M.Sc.
 
Cluster Produktionstechnik 3B 532
Tel.: +49 241 80-
Fax: +49 241 80-22293
Mail: S.Schupp@wzl.rwth-aachen.de