DFG-Projekt

 

Gestaltungsvarianten für Spindellager zur Steigerung der erreichbaren Drehzahlen

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragene Projekt läuft mittlerweile in der zweiten Phase. In der ersten Bearbeitungsphase wurden die Zusammenhänge zwischen Lagerkinematik und Temperaturentwicklung untersucht, neue Berechnungsgrundlagen für konventionelle und Mehrpunkt-Spindellager hergeleitet und bestehende Algorithmen angepasst. Sie wurden in das entwickelte Berechnungsprogramm „ModLager“ integriert.

Ziel der Fortführung des Projekts ist die Verifikation der zuvor abgeleiteten Erkenntnisse, sowie die Erarbeitung und Untersuchung detaillierter Gestaltungsrichtlinien für unterschiedliche Wälzlager (konventionelle Spindellager, Lager mit modifizierter Geometrie, Mehrpunkt(3)- und Mehrpunkt(4)-Lager) zur Erhöhung der erreichbaren Drehzahl. Dabei werden die Betriebsbedingungen bezüglich veränderlicher Drehzahl, Lagerlast und Schmierung untersucht.

Hierbei werden Lagergeometrien für die Zerspanung mit hohen Momenten sowie unter hohen Drehzahlen entwickelt und anschließend experimentell auf Prüfständen untersucht. Die Analyse des Käfigverhaltens bildet einen weiteren Schwerpunkt. Abschließend werden aus den ermittelten Erkenntnissen Gestaltungsrichtlinien für die Auswahl optimierter Lagertypen sowie deren Aufbau erarbeitet.


Bearbeiter

 

Jens Rossaint



 

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