Mikrogeometrische Schneidengestaltung von Wälzfräsern aus PM-HSS

 

Laufzeit: 30 Monate

Geldgeber: VDW / AiF

Ausgangssituation:

Die Leistungsfähigkeit von Zerspanwerkzeugen hängt neben den Eigenschaften der verwendeten Substrate und Beschichtungen von der Präparation der Schneiden ab. Die Präparation setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. So können die Geometrie der Schneidkante, die Rauheit der Substratoberfläche an Span- und Freifläche vor dem Beschichten und die Dicke der Beschichtung einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit haben. Die Auslegung der Mikrogeometrie der Schneide ist bisher nicht umfassend untersucht worden.

Forschungsziel:

Das Ziel des Projekts ist eine optimierte Werkzeugpräparation für maximale Standzeiten von PM-HSS Wälzfräsern. Hierbei wird neben der Präparation der Werkzeuge auch der Wälzfräsprozess als Einflussgröße betrachtet. Zur Optimierung der Werkzeugpräparation müssen sowohl die Technologien zur Werkzeugpräparation als auch die Einflüsse der Präparation auf die Verschleißausprägung in unterschiedlichen Zerspanprozessen bekannt sein. Zuletzt soll die Übertragbarkeit sowohl der Ergebnisse aus den Zerspanversuchen als auch den Ergebnissen der Werkzeugpräparation in die Industrie überprüft werden. Die wissenschaftliche Herausforderung besteht darin, den Einfluss verschiedener Werkzeugpräparationen auf verschiedene Verschleißformen bei unterschiedlichen Belastungskollektiven im Wälzfräsprozess mit PM-HSS Werkzeugen zu identifizieren. Dazu müssen Wechselwirkungen zwischen Rauheit, Schichtdicke und Schneidkantengeometrie im Bezug auf den Werkzeugverschleiß identifiziert werden. Die wirtschaftliche Herausforderung liegt in der Steigerung der Leistungsfähigkeit von PM-HSS Wälzfräsern durch eine optimierte Präparation.




Ansprechpartner(in):
Felix Kühn, M.Sc.
 
Manfred-Weck-Haus 115a
Tel.: +49 241 80-27366
Fax: +49 241 80-22293
Mail: F.Kuehn@wzl.rwth-aachen.de