Agile Produktentwicklung

 



Wir bieten zum Thema agile Produktentwicklung zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung, zu bilateralen Projekten und zum unternehmensübergreifenden Erfahrungsaustausch an. Einen Überblick zu allen Angeboten und Aktivitäten erhalten sie auf unserer Homepage zur agilen Produktentwicklung. Mehr...

Sie fragen sich,…

  • …wie Sie die Effektivität und Effizienz Ihrer Produktentwicklung signifikant steigern?
  • …wie Sie den Ansatz der agilen Entwicklung auf Ihr Unternehmen übertragen können?
  • …welche Auswirkungen die agile Produktentwicklung auf Ihre F&E hat?
  • …wie Sie die agile Produktentwicklung in einem Entwicklungsprojekt anwenden können?


Kürzere Produktlebenszyklen, zunehmender Konkurrenzdruck und komplexer werdende Produkte führen zu steigenden Anforderungen an die Produktentwicklung der Unternehmen und gleichzeitig zu einer steigenden Anzahl parallel durchzuführender Entwicklungsprojekte. Unternehmen müssen damit insbesondere in der Entwicklung agiler werden, um diesen Herausforderungen begegnen zu können.
Bei der agilen Produktentwicklung steht die zeitliche Steuerung der Arbeitsumfänge im Vordergrund, indem der Zeitraum zwischen zwei Gates in mehrere einheitliche Zeitintervalle geteilt wird. Dieses Vorgehen der Dekomposition von Arbeitsumfängen wird bereits erfolgreich in der Softwareentwicklung mithilfe der SCRUM-Methodik angewendet. Diese Methodik unterteilt die gesamte Entwicklungsaufgabe in einzelne Takte, die sogenannten Sprints, die durch ihre einheitliche Taktlänge typischerweise zwischen 5-20 Arbeitstagen ein Grundraster bilden. Am Ende eines solchen Spints werden kurze Abstimmungstreffen (Review-Meetings) durchgeführt, die einen einheitlichen Arbeitsfluss für die eigenverantwortliche Bearbeitung von Entwicklungstätigkeiten schaffen. Kürzere Feedbackschleifen, z.B. durch den Einsatz von frühen Prototypen, ermöglichen eine Fokussierung auf den Kundenwert und eine Vermeidung von Verschwendung entlang des Entwicklungsprozesses.
Durch diese Vorgehensweise beschleunigen wir die klassische Entwicklung technischer Produkte durch die Integration von agilen Prozessen und Methoden.

1. Aachener Techathon zur agilen Produktentwicklung

40 Studierende der RWTH Aachen University entwickeln in 48 Stunden ein innovatives Lösungskonzept für die E-Mobilität der Zukunft



Aachen, 19. Juli 2016 – Das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) und das Transfer- und Gründerzentrum der RWTH Aachen richteten mit Unterstützung der e.GO Mobile AG den 1. Aachener Techathon zur agilen Produktentwicklung aus. Aus mehr als 100 Bewerbungen wurden vier interdisziplinäre Teams mit jeweils 10 Studierenden der RWTH Aachen ausgewählt, welche in 48 Stunden ein innovatives Innenraumkonzept für das neue Elektroauto e.GO Life entwickelten. Die Aufgabenstellung war dabei in drei Module unterteilt: Am ersten Tag ging es um die klare Definition einer adressierten Zielgruppe für das Fahrzeug sowie darauf basierend um die Ableitung von Funktionalitäten im Innenraum. Am zweiten und dritten Tag dann konzipierten und entwickelten die Teams das Anzeige- und Bedienkonzept sowie ein Sitz- und Stauraumkonzept. Die Jury beurteilte alle vier Prototypen nach den Kriterien Innovationsgrad der Idee, Praktikabilität und Umsetzbarkeit, Optik und Haptik sowie Plausibilität und Story der konzeptionellen Idee. Das Siegerteam „Volt“, das die Jury mit seinem prototypischen Konzept überzeugte, gewann eine Siegerprämie in Höhe von 1.500 Euro. Die Jury bestand aus Dr. Stefan Rudolf, Vorstand e.GO Mobile AG, Dr. Michael Riesener, Oberingenieur der Abteilung Innovationsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen, Casimir Ortlieb, Gruppenleiter Entwicklungsmanagement der Abteilung Innovationsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) sowie Anna-Christina Fredershausen, Coach Transfer- und Gründerzentrum der RWTH Aachen University. Aktuell befindet sich die e.GO Mobile AG in der Entwicklungsphase des Innenraums für das neue Modell e.GO Life, das Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll. Die Ergebnisse des Techathons aus den einzelnen Teams fließen somit alle direkt in die Produktentwicklung ein. Somit leisteten alle Teams einen Beitrag zu der e.GO Life-Entwicklung auf dem RWTH Aachen Campus.

Ansprechpartner(in):



 

Christian Dölle, M.Sc.
Oberingenieur
Cluster Produktionstechnik 3A 448
Tel.: +49 241 80-27568
Fax: +49 241 80-627568
Mail: C.Doelle@wzl.rwth-aachen.de




 
 

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