Entwicklung einer Methode zur Geräuschoptimierung mehrstufiger Getriebe unter Berücksichtigung dynamischer Zusammenhänge

 

Laufzeit: 01.06.2015 - 31.05.2018

Geldgeber: DFG

Ausgangssituation:

Mehrstufige Getriebe werden in allen Bereichen der Antriebstechnik eingesetzt. Infolge steigender Kundenanforderungen und Restriktionen wie Gesetzesänderungen treten neben den Forderungen nach hoher Effizienz, ausreichender Tragfähigkeit und geringen Kosten auch Anforderungen an das Einsatz- und Geräuschverhalten der Getriebe in den Vordergrund. Sinkende Schallemissionsgrenzwerte sind die Folge. Die Charakterisierung des Geräuschs erfolgt nicht nur auf Grundlage physikalischer Grenzwerte, sondern wird zunehmend durch psychoakustische Analysen durchgeführt, die die menschliche Wahrnehmung von Geräuschen mit einbeziehen. Für einstufige Getriebe existieren Methoden zur Geräuschoptimierung sowohl auf Basis konventioneller Kenngrößen als auch mittels psychoakustischer Kennwerte. Die vollumfängliche Anwendung der Methoden auf mehrstufige Getriebe kann aufgrund dynamischer Wechselwirkungen zwischen den Zahneingriffen nicht durchgeführt werden.

Forschungsziel:

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer Methode zur Geräuschoptimierung mehrstufiger Getriebe unter Berücksichtigung dynamischer Zusammenhänge und psychoakustischer Bewertungskriterien. Die Arbeitspakete zur Erreichung der Zielsetzung sind in der unten aufgeführten Abbildung dargestellt. Mithilfe der Methode wird der Konstrukteur befähigt, bereits in einem frühen Stadium des Auslegungsprozesses das Einsatz- und Geräuschverhalten eines mehrstufigen Getriebes beurteilen und optimieren zu können. Strukturelle Schwachstellen können frühzeitig und kostengünstig vermieden werden. Die Untersuchungen werden zunächst an einem zweistufigen Prototypengetriebe durchgeführt.




Ansprechpartner(in):
Marius Schroers, M.Sc.
 
Manfred-Weck-Haus 114
Tel.: +49 241 80-27731
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Schroers@wzl.rwth-aachen.de