Einflüsse auf die Entstehung von Oberflächendefekten beim Wälzfräsen

 

Laufzeit: 01.03.2016 - 30.09.2018

Geldgeber: VDW / AiF

Ausgangssituation:

Trotz der Etablierung des Trockenwälzfräsens kommt es laut Erfahrungsberichten von Anwendern und Maschinenherstellern immer wieder zu Beanstandungen der Bauteilqualität. Die Fehlerhaftigkeit der Bauteile wird dabei mit der Ausbildung von Oberflächendefekten begründet. Unter Oberflächendefekten werden Verschmierungen, Schlieren und Spanaufschweißungen verstanden. Diese Oberflächendefekte werden als Verzahnungsabweichungen interpretiert und sind daher nicht akzeptabel. Teile, die derartige Defekte aufweisen, sind somit häufig Ausschuss. Das Verständnis zum Auftreten von Verschmierungen, jedoch nicht zu Spanaufschweißungen, ist vorhanden. Gerade Spanaufschweißungen sind jedoch hinsichtlich des unvorhergesehenen Aufmaßes und aufgrund des bislang angenommenen zufälligen Auftretens der kritischste Defekt.

Forschungsziel:

Das Ziel des Vorhabens ist die sichere Ursachenerkennung und Vermeidung von Spanaufschweißungen beim Wälzfräsen. Dafür soll empirisches Wissen durch experimentelle und theoretische Untersuchungen neu generiert und anschließend kritische Zustände bezüglich der Ausbildung von Spanaufschweißungen ermittelt werden. Dies beinhaltet die strukturierte Aufarbeitung der empirischen Ergebnisse und die Ableitung von Maßnahmen für die Werkzeug- und Prozessauslegung. Ziel ist eine Maßnahmenliste zur Vermeidung der Defekte beim Trockenwälzfräsen.




Ansprechpartner(in):
Dipl.-Ing. Markus Krömer
Gruppenleiter(in)
Manfred-Weck-Haus 112
Tel.: +49 241 80-28295
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Kroemer@wzl.rwth-aachen.de