Karriere am WZL

 

Studienarbeit oder Bachelorarbeit oder Projektarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Umformen, Gruppe Umformende Fertigungsverfahren
 

Industrie 4.0 – Entwcklung und Aufbau einer Automatisierungszelle für die Bauteilerfassung von Feinschneidbauteilen

Ausgangssituation:

In der Massenfertigung von Stanzbiegeteilen wird eine hohe Ausbringung von Werkstücken in einer guten Qualität bei geringen Stückkosten gefordert. Eines der produktivsten Verfahren ist das Normalstanzen oder, bei höherer geforderter Qualität, das Feinschneiden. Die Werkstückqualität schwankt aufgrund einer Vielzahl von Faktoren während eines Feinschneidprozesses. In einem Industrie 4.0-Forschungsprojekt am WZL wird die Werkstückqualität eines industrienahen Feinschneidprozesses hinsichtlich Toleranzabweichungen überwacht. Damit die Teile zugeordnet werden können, wird zusätzlich für jedes Teil ein Fingerprint ermittelt.

 
Das Ziel der Arbeit ist die Entwicklung und der Aufbau einer Automatisierungszelle zur Werkstückerfassung.
Im Rahmen der Arbeit wird eine Automatisierungszelle konstruiert und ausgelegt. Für die Werkstückanalyse werden feingeschnittene Werkstücke mithilfe eines Werkstückwechslers aus einem Magazin auf einen Drehtisch geschoben und das vorherige Teil wird vom Drehtisch heruntergeschoben. Die Werkstück-Digitalisierung wird anhand eines bereits vorhandenen Kamerasensors aus verschiedenen Winkelbetrachtungen realisiert. Dazu wird der Drehtisch von einem Stellmotor in verschiedenen Inkrementen weitergedreht. Zusätzlich wird jede Werkstückoberfläche automatisiert von einer Industriekamera erfasst, um einen individuellen Fingerprint zu berechnen. Die Ansteuerung der einzelnen Bauteile erfolgt durch einen Minicomputer vom Typ Raspberry Pi.

Deine / Eure Aufgabe ist es, die Automatisierungszelle zu konstruieren und aufzubauen. Dazu wird mithilfe der Konstruktionsmethodik nach Pahl/Beitz ein Gestell aufgebaut und eine Lösung entwickelt, um die Werkstücke aus dem Magazin zu wechseln. Weiterhin soll ein Raspberry Pi programmiert werden, der die Kamera, den 3D-Sensor, den Stellmotor und den Werkstückwechsler koordiniert.
 
Voraussetzungen:

– Motivation und Einsatzbereitschaft
– Interesse an Fertigungsverfahren und Produktionstechnik
– Interesse an der Konstruktionsmethodik

Geboten wird:

– Umfangreiche Betreuung und Unterstützung
– Abgegrenzte Aufgabenstellung
– Praxisnahe Anwendung der Konstruktionsmethodik
– Einarbeitung in die Programmierung eines Raspberry Pi
Bearbeitung ab sofort möglich
Zeitaufwand: 20,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Herman Voigts, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3A 344
Tel.: +49 241 80-24979
Fax: +49 241 80-22293
Mail: H.Voigts@wzl.rwth-aachen.de