Maschinen und Anlagen

 


 
 

Wälzfräsmaschine Gleason-Pfauter P400

Zur Fertigung von Prüfverzahnungen sowie für technologische Untersuchungen im Themenbereich Wälzfräsen steht der Getriebeabteilung eine Wälzfräsmaschine vom Typ P400 der Firma Gleason / Pfauter zur Verfügung. Für technologische Untersuchungen wird insbesondere der Analogieversuch Schlagzahnfräsen eingesetzt. Die Maschine zeichnet sich durch eine steife und thermisch stabile Maschinenstruktur sowie durch direkt angetriebene Maschinenachsen aus. Die P400 ist für Werkstücke bis zu einem Modul von 8 mm und einem Durchmesser von 400 mm optimiert. Die maximal realisierbare Werkzeugspindeldrehzahl beträgt 900 min-1.

 

 
 

Verzahnungsmesszentrum Klingelnberg P16

Das Verzahnungsmesszentrum Klingelnberg P16 ist eine CNC-gesteuerte Messmaschine für Bauteile bis zu einem Außendurchmesser von 160 mm. Neben der Messung von Stirnrädern lassen sich auch Messungen an Kegelräder sowie Schnecken und Schneckenrädern durchführen. Erfasst werden Maß-, Form- und Lageabweichung der Bauteile. Hierzu wird eine 4-Achs Bahnsteuerung in Verbindung mit einem 3D-Messystem eingesetzt. Neben der Messung von Bauteilen steht auch die Möglichkeit der Werkzeugmessung zur Verfügung. Hierbei können Schneid- und Schabräder sowie Wälzfräser gemessen werden. Verschiedene Softwaremodule bieten die Möglichkeit speziell auf die vorliegende Messaufgabe ausgerichtete Messvorgänge festzulegen und zu automatisieren.

 

 
 

Kaltwalzmaschine Profiroll PR15HP

Die Kaltwalzmaschine zeichnet sich durch Walzkräfte von bis zu F = 150 kN bei einer Spindeldrehzahl von bis zu n0 = 120 min-1 aus. Das Kaltwalzen ist ein Verfahren zur Verdichtung von pulvermetallurgischen Stirnradverzahnungen bis zu einem Modul von ca. mn < 3,5 mm. Die Profilwalzmaschine PR15HP ermöglicht ein schnelles und prozesssicheres Verdichten von PM-Zahnräder. Des weiteren können mit Hilfe der Profilwalzmaschine Verzahnungen bis zu einem Modul von ca. mn < 2 mm kalt umformend in Voll- und Hohlmaterial eingebracht werden.

 

 
 

Verzahnungsschleifmaschine Klingelnberg Viper 500 KW

Zur Fertigung von Prüfverzahnungen sowie für technologische Untersuchungen zum Schleifen steht der Abteilung Getriebetechnik des WZL eine Verzahnungsschleifmaschine vom Typ Viper 500 KW (Kombination aus Maschinentypen K und W) der Firma Klingelnberg Höfler zur Verfügung. Auf der Schleifmaschine können sowohl der Prozess des diskontinuierlichen Profilschleifens als auch das kontinuierliche Wälzschleifen angewendet werden. Darüber hinaus ist die Maschine zum Schleifen von außen- und innenverzahnten Stirnrädern sowie Beveloidverzahnungen mit einem Außendurchmesser von bis zu ds = 500 mm geeignet. Neben der konventionellen Bearbeitung von Stirnradverzahnungen ermöglicht die Schleifmaschine darüber hinaus die Bearbeitung von rotationssymmetrischen Freiprofilen nach einer Punktewolke. Durch die gegenüber einer konventionellen Viper 500 W kleinere Werkzeugspindel einer Viper 500 K können auf der Werkzeugmaschine Schleifscheiben mit Außendurchmessern in einem breiten Größenspektrum ds ≈ 50-300 mm eingesetzt werden. Die maximale Spindeldrehzahl der Schleifmaschine beträgt ns = 17.000 min-1, die maximale Vorschubgeschwindigkeit beträgt vf = 20.000 mm/min.

 

 
 

Kegelradfräsmaschine Klingelnberg C50

Für technologische sowie maschinendynamische Untersuchungen im Themenbereich Kegelradfräsen wird der Abteilung Getriebetechnik des WZL eine Kegelradfräsmaschine vom Typ C50 von der Firma Klingelnberg zur Verfügung gestellt. Die Bildung mehrflankiger Späne führt zu einem komplexen Werkzeugverschleißverhalten. Mithilfe von Zerspanversuchen im Ein-Messergruppen-Versuch oder bei vollbesetztem Messerkopf kann der Einfluss der Prozess- und Werkzeugparameter auf den Freiflächenverschleiß untersucht werden. Dazu wird in regelmäßigen Abständen der Werkzeugverschleiß dokumentiert. Es können Verzahnungen bis zu einem Außendurchmesser von 500 mm bzw. einem maximalen Nennmodul von 9 mm gefertigt werden. Trockenfräsprozesse können im kontinuierlich und im diskontinuierlich teilenden Verfahren bei maximalen Werkstück- und Werkzeugspindeldrehzahlen von 450 min-1 analysiert werden.

 

 
 

Verzahnungshonmaschine Gleason 150SPH

Für technologische Untersuchungen zum Verzahnungshonen steht der Abteilung Getriebetechnik des WZL eine Verzahnungshonmaschine vom Typ 150SPH Spheric®-Honmaschine der Firma Gleason-HURTH zur Verfügung. Auf der Verzahnungshonmaschine können außenverzahnte Stirnräder mit einem Außendurchmesser von da = 5 mm bis da = 150 mm und einem Modul von mn = 0,5 mm bis mn = 4 mm mit einer maximalen Zahnbreite von bmax = 50 mm hartfeinbearbeitet werden. Die Honmaschine hat zwei zueinander über ein elektronisches Getriebe synchronisierte Antriebsspindeln. Die maximale Werkstückdrehzahl beträgt n2 = 10.000 min-1 und die maximale Werkzeugdrehzahl beträgt n0 = 3.000 min-1.

 

 
 

Drehmaschine VDF DUS 560

Die Drehmaschine VDF DUS 560 ist eine Maschine der Firma Boehringer in Horizontalbauweise. Ihr Einsatz im Bereich der Technologie der Zahnradfertigung umfasst die Durchführung von Analogieversuchen. So ist es möglich, kostengünstig konstante Spangeometrien nachzustellen und Eigenschaften von Werkzeugsystemen (Schneidkantenverrundungen, Beschichtungen, Anpassungen der Makrogeometrie des Werkzeugs) und Werkstoffen zu untersuchen. Des Weiteren werden Werkstoffkoeffizienten für die eingesetzten Schnittkraftmodelle mittels entsprechender Analogieversuche bestimmt. Vorteil dieser Versuchsart ist insbesondere die Möglichkeit einer zügigen Werkstück- und Werkzeugbereitstellung sowie Versuchsdurchführung.