Aktuelles

 


 
 

FVV zeichnet Assistent der Abteilung Getriebetechnik mit dem Hans Dinger-Preis 2018 aus

Oktober 2018

Fabian Goergen aus der Gruppe Getriebeuntersuchung wurde für seine am WZL verfasste Masterarbeit von der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. mit dem Hans Dinger-Preis 2018 ausgezeichnet. In der Arbeit geht es um die Zahnräder in einem Getriebe, das in einem Flugtriebwerk unterschiedliche Drehzahlen zwischen dem Fan und der Gasturbine ermöglicht. Die Untersetzung erlaubt, dass der Fan mit deutlich geringerer Geschwindigkeit rotiert als die Gasturbine. Die Turbine kann dadurch auch bei großem Mantelstromanteil mit einem sehr hohen Wirkungsgrad betrieben werden. Die Zahnradflanken in einem solchen Getriebe sind sehr hohen Belastungen ausgesetzt, die bei falscher Auslegung langfristig zu Bauteilversagen führen können. Im Rahmen des FVV-Vorhabens "Turbostahl" untersuchte Fabian Goergen vor allem die Mechanismen, die zur Bildung von Grübchen in den Zahnflanken führt. Mit der von ihm entwickelten rechnerischen Methode, die sowohl an konventionellen als auch an neuen Stählen verifiziert wurde, kann die Schadensbildung sicher vorhergesagt werden – eine wichtige Voraussetzung für hocheffiziente und trotzdem sichere Flugtriebwerke.

v.l.n.r: Dietmar Goericke (Geschäftsführer FVV), Alexander Kyriazis (2. Preis, TU Braunschweig I iaf), Prof. Dr. Christian Brecher (Leitung RWTH Aachen I WZL), Fabian Goergen (1.Preis, RWTH Aachen I WZL), Stefanie Jost-Köstering (FVV, Betreuerin Turbostahl), Marcus Wiens (3.Preis, RWTH Aachen I vka), Dr. Tobias Löscheter Horst (Beiratsvorsitzender FVV), Karl Schreiber (Rolls-Royce, Obmann Turbostahl), Dr. Dirk Hilberg (stellv. Beiratsvorsitzender FVV)

Die Abteilung Getriebetechnik gratuliert Fabian herzlich zu seiner Auszeichnung.

https://www.fvv-net.de/nachwuchs/preistraeger/

 

 
 

Neues Forschungsgerät zur Untersuchung der Zahnradschadensart Zahnflankenbruch im Analogieversuch

September 2018

Im Rahmen des Förderprogramms „Neue Geräte für die Forschung“ fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Entwicklung, Konstruktion und Erprobung eines innovativen Analogieprüfstandes zur Untersuchung der Zahnradschadensart Zahnflankenbruch am WZL. Der Zahnflankenbruch ist eine Schadensform mit hoher praktischer Relevanz – insbesondere für Großverzahnungen - und kann für diese derzeit nicht wirtschaftlich untersucht werden. Eine neue Studie am WZL hat gezeigt, dass ein analoger Beanspruchungs-Zeit-Verlauf zum Laufversuch durch zwei auf der Zahnflanke positionierte Kraftaktoren erzielt werden kann. Auf diese Weise kann die örtliche Werkstoffanstrengung im gefährdeten Bereich der Zahnflanke erstmals durch einen Analogieprüfstand abgebildet werden. Die reproduzierbare Erzeugung von Zahnflankenbrüchen an Großverzahnungen im Analogieversuch ermöglicht die Analyse der Einflussgrößen auf die Zahnflankenbruchtragfähigkeit und die Ableitung von Optimierungsmaßnahmen, wodurch sich neue Forschungsfelder auf dem Gebiet der Zahnradtragfähigkeit eröffnen. Das Vorhaben startet zum 01.04.2019 mit einer Laufzeit von 36 Monaten.

 

 
 

WZL-Freundeskreis zeichnet Assistentin der Abteilung Getriebetechnik aus

Juni 2018

Der Freundeskreis des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen, dem rund 50 hochrangige Vertreter produzierender Unternehmen angehören, verlieh 2018 erneut die mit jeweils 1.000 Euro dotierte Auszeichnung „Best Junior Engineer Award“ an vier junge Nachwuchsingenieurinnen und Ingenieure. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeichnen sich nicht nur durch eine unterdurchschnittliche Studiendauer aus, so das WZL. Auch Ihre Studienleistungen ragten allesamt aus der Masse der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen heraus. Alle Preisträger arbeiten künftig als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Werkzeugmaschinenlabor WZL. Patrícia Helena de Oliveira Teixeira ist derzeit Assistentin in der Getriebeabteilung und arbeitet in der Gruppe Getriebeberechnung und Fertigungssimulation.

v.l.n.r: Prof. Thomas Bergs, Prof. Fritz Klocke, Prof. Günther Schuh, Prof. Christian Brecher, Prof. Robert Schmitt und Dr. Klaus Essel sowie die Preisträgerinnen (vorne v.l.n.r.) Patricia Helena de Oliveira Teixeira, Melanie Buchsbaum und Aline Kluge-Wilkes.

Die Abteilung Getriebetechnik gratuliert Patrícia herzlich zu ihrer Auszeichnung.

 

 
 

Neue Homepage online

Mai 2018

Die neue Homepage des Forschungsbereiches Getriebetechnik geht online. Die Neuerungen umfassen ein übersichtliches und ansprechendes Design sowie einfache Navigation durch die Inhalte.

 

 
 

Abgeschlossene Projekte 2017

Januar 2018

Informieren Sie sich hier über die im Jahr 2017 abgeschlossenen Projekte Mehr...