Untersuchung der Potenziale des topologischen Schleifens im Hinblick auf das Einsatzverhalten von Stirnradverzahnungen

 

Laufzeit: 01.01.2015 - 31.12.2017

Geldgeber: FVA

Ausgangssituation:

Das Einsatzverhalten einer Stirnradstufe wird durch die resultierende Tragfähigkeit und Geräuschanregung charakterisiert. Ausgehend von einer festgelegten Makrogeometrie wird die Flankenform mithilfe einer Topografieoptimierung auf Basis von Sollmodifikationen in einer Zahnkontaktanalysesoftware ausgelegt. Die ideal angenommenen Sollmodifikationen der Zahnflanke werden anschließend durch eine Schleifbearbeitung auf das Werkstück übertragen. Neue Technologien zur Hartfeinbearbeitung von Stirnradverzahnungen ermöglichen insbesondere bei den Prozessen diskontinuierliches Profil- und kontinuierliches Wälzschleifen die Realisierung von freien Modifikationen der Zahnflanke. Diese topologischen Korrekturen können zur Optimierung des Einsatzverhaltens einer Verzahnung beitragen, beeinflussen aber gleichfalls die Produktivität, die Prozessstabilität und die Fertigungskosten in Abhängigkeit des angewendeten Hartfeinbearbeitungsverfahrens. Darüber hinaus sind nicht alle Modifikationen der Zahnflankentopologie unter gleichen Bedingungen herstellbar, woraus unterschiedliche Randbedingungen für die Auswahl eines Schleifverfahrens abgeleitet werden können.

Forschungsziel:

Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung funktionaler Potenziale von topologischen Flankenkorrekturen unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen Aspekten der Fertigungsverfahren. Das Ergebnis soll den Konstrukteur dabei unterstützen ideale Sollmodifikationen für einen Verzahnungsfall in Abhängigkeit des gewählten Hartfeinbearbeitungsverfahrens zu ermitteln.


Kontakt:

gt-untersuchung@wzl.rwth-aachen.de