Karriere am WZL

 

Masterarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Technologieplanung und Schleiftechnik, Gruppe Technologieplanung
 

Technologieplanung in der kombinierten An- und Auslaufproduktion

Bedingt durch zunehmend variierende Kundenanforderungen sowie durch technischen Fortschritt sind bestehende Produkte nicht mehr in der Lage, Kundenanforderungen langfristig zu erfüllen. Um weiterhin am Markt erfolgreich agieren zu können, ist es für Unternehmen erforderlich, alte Produkte (Auslaufprodukt) durch neue Produkte (Anlaufprodukt) zu ersetzen. In den meisten Fällen handelt es sich beim Anlaufprodukt nicht um eine Neu- entwicklung, sondern um ein abgewandeltes Produkt mit fertigungstechnologischer Ähnlichkeit zum Auslauf- produkt. Daher werden in einigen Branchen, insbesondere in der Automobilindustrie, oft die Fertigungssysteme des anlaufenden Produkts zur Herstellung des auslaufenden Produkts genutzt.

Als Folge der konstruktiven Änderungen des Anlaufprodukts im Vergleich zum Auslaufprodukt ist die direkte Übernahme des bestehenden Fertigungssystems des Auslaufprodukts zur Fertigung des Anlaufprodukts ohne Änderung i. d. R. nicht möglich. Durch partielle Umgestaltung des bestehenden Fertigungssystems in Form von Prozessparameteranpassungen, Austausch von Werkzeugen sowie Substitution/Integration von Fertigungsmitteln oder Technologien resultiert ein unterschiedlich hoher Anpassungsaufwand. Aufgrund der verkürzten Produktlebenszyklen steigt der Druck auf produzierende Unternehmen die Umgestaltung schnell, systematisch und effizient zu planen. Daher wird eine Methodik benötigt, welche Technologieplaner bei der Ermittlung des Anpassungsbedarfs bestehender Fertigungssysteme und bei der Gestaltung von Anpassungsalternativen zur kombinierten An- und Auslaufproduktion unterstützt

 
Zielsetzung
Ziel der ausgeschriebenen Forschungsarbeit ist daher die Entwicklung eines schrittweisen Vorgehens, welches neben der Identifikation von Anpassungsmöglichkeiten die schnelle und effiziente Gestaltung von Fertigungssystemen zur kombinierten An- und Auslaufproduktion ermöglicht.

Vorgehensweise
• Analyse bestehender Ansätze zur Gestaltung und Optimierung von Fertigungssystemen
• Ermittlung der technologischen Grundlagen zu Wirkzusammenhängen zwischen Fertigungsprozessen und Bauteilmerkmalen in Fertigungssystemen
• Ableitung der benötigten Informationen, Anforderungen sowie der technologischen Zielgrößen an ein kombiniertes Fertigungssystem
• Entwicklung von Lösungsansätzen für eine schnelle und effiziente Gestaltung von Fertigungssystemen zur kombinierten An- und Auslaufproduktion

 
Voraussetzungen:
• Motivation, Einsatzbereitschaft und Selbständigkeit
• Interesse an den Themengebieten Technologieplanung und kombinierter An- und Auslaufproduktion


Geboten wird
• Umfassendes Starterpack an Literatur zu den beschriebenen Themen
• Intensive Betreuung inklusive regelmäßiger Abstimmungstreffen
• Individuelle und abgegrenzte Aufgabenstellung mit hoher industrieller Relevanz
• Mitarbeit an einem höchst aktuellen und zukunftsweisenden Forschungsthema
• Beginn sofort oder nach Absprache
Zeitaufwand: 0,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Sebastian Apelt, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3A 358
Tel.: +49 241 80-28004
Fax: +49 241 80-22293
Mail: S.Apelt@wzl.rwth-aachen.de