Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit oder Projektarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Technologieplanung und Schleiftechnik, Gruppe Schleiftechnik
 

Turbinenfertigung von morgen – Schleifbearbeitung von generativ gefertigten Bauteilen aus Inconel 718

Die generative Fertigung erweitert das Feld der Fertigungsverfahren und bietet die Möglichkeit neuer Fertigungsstrategien. Dies umfasst zum Beispiel die Realisierung komplexer Bauteilgeometrien, wie Hinterschnitte, oder die endkonturnahe Fertigung des Bauteils. Zur Realisierung der komplexen Bauteilgeometrien sind häufig Stützstrukturen im generativen Fertigungsprozess notwendig. Stützstrukturen sind Hilfsgeometrien, die das Bauteil im generativen Fertigungsprozess stabilisieren und anschließend schleiftechnisch ent-fernt werden müssen. Aufgrund der vorliegenden Eigenspannungen tritt häufig ein Einklemmen der Schleifscheibe auf, was zu einem erhöhtem Schleifscheibenverschleiß oder gar Maschinenausfällen führt. Weiterhin weisen generativ gefertigte Bauteile eine hohe Oberflächenrauheit auf, weshalb eine spanende Nachbearbeitung notwendig ist. Die schleiftechnische Nachbearbeitung ist zwar zwingend erforderlich, um eine hohe Oberflächengüte zu erreichen, allerdings umfasst sie nur einen Anteil von ca. 20 % an der spanenden Nachbearbeitung. Ein Großteil der spanenden Nachbearbeitung, z. B. Fräsen, erfolgt in einem Bearbeitungszentrum, welches nicht für eine schleiftechnische Nachbearbeitung ausgelegt ist. Es ist allerdings unbekannt, welche Oberflächengüte eines generativ gefertigten Bauteils durch die schleiftechnische Nachbearbeitung in einem Bearbeitungszentrum erreicht wird.

 
Aufgabe
Das Ziel der Arbeit ist daher die ganzheitliche schleiftechnische Nachbearbei-tung eines generativ gefertigten Bauteils in einem Bearbeitungszentrum zu optimieren. Dazu wird zum einen ein prozesssicherer Trennschleifprozess zum Auf- und Abtrennen von Stützstrukturen entwickelt und zum anderen die maximal erreichbare Oberflächengüte durch die schleiftechnische Nachbearbeitung in einem Bearbeitungszentrum identifiziert.
 
Voraussetzungen:
• Motivation, Selbstständigkeit und Einsatzbereitschaft
• Interesse am Mitwirken von industrierelevanten Themen
• Studium des Maschinenbaus, des Werkstoffingenieurwesens oder Vergleichbares



Geboten wird:
• Klare Abgrenzung deiner Aufgaben
• Umfangreiche Betreuung
• Eigenverantwortliche Durchführung
• Arbeitsmöglichkeit am Institut in angenehmer Arbeitsatmosphäre
Zeitaufwand: 0,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Marius Ohlert, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3A 346
Tel.: +49 241 80-27429
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Ohlert@wzl.rwth-aachen.de