Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Produktionssystematik, Abteilung Innovationsmanagement, Gruppe Entwicklungsmanagement
 

Vorgehensmodell zur Identifikation von generischen Rollen sowie deren Informationsbedarfe im Kontext des Produktentwicklungsprozesses im Maschinen- und Anlagenbau

Ausgangssituation

    Produzierende Unternehmen stehen heutzutage vor den Herausforderungen von kürzer werdenden Produktentwicklungszyklen und von wachsenden Datenmengen. Oftmals sind die Strukturen zur Verarbeitung der Daten inner-halb der Unternehmen historisch gewachsen und nicht zentral organisiert. Insbesondere im Produktentwicklungsprozess, der durch viele Schnittstellen zwischen den partizipierenden Abteilungen und Funktionen geprägt ist, herrscht aus übergeordneter Prozesssicht Unklarheit über den Informations-bedarf der einzelnen Akteure. Um die Informationsflüsse innerhalb der Pro-duktentwicklung aufzudecken, kann die Informationsprozessanalyse genutzt werden. Allerdings existiert zum jetzigen Zeitpunkt kein Vorgehensmodell, um die für diese Methodik benötigten Informationen systematisch aufzuneh-men und zu verarbeiten.

 
Zielstellung

    Im Rahmen der Abschlussarbeit wird ein Vorgehensmodell zur systematischen Beschreibung der Akteure sowie deren tätigkeitsspezifischer Informationsbedarf. Dafür müssen zunächst die jeweiligen Stakeholder analysiert und durch ein Rollenmodell generisch erfassbar gemacht werden. Diesen allgemeinen, wiederkehrenden Rollen wird im Folgenden der Informationsbedarf anhand spezifischer Tätigkeitsprofile zugeordnet. Ausgehend von dem Bedarf der einzelnen Rollen und ihrer Informationsbereitstellung wird ein Informationsflussnetzwerk ableitbar. Dabei sind folgende Fragestellungen zu bearbeiten:
  • Welche Rollen tauchen wiederkehrend im Produktentwicklungsprozess auf?
  • Welcher Informationsbedarf der einzelnen Rollen ergibt sich durch ihre Tätigkeit im Produktentwicklungsprozess?
  • Wie ist die Informationsversorgung zwischen den Rollen ausgestaltet?

 
Voraussetzungen:
  • Interesse an aktuellen Fragestellungen der Produktentwicklung und Pro-zessgestaltung
  • Hohe Motivation und Einsatzbereitschaft
  • Selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise
  • Einwandfreie Deutschkenntnisse


Geboten wird
  • Intensive Einarbeitung und Betreuung
  • Praxisnahe Themenstellung mit intensivem Industriekontakt
  • Möglichkeit zur Weiterführung der Forschungsaktivitäten im Rahmen einer HiWi-Tätigkeit
  • Beginn ab sofort erwünscht, späterer Start möglich
Zeitaufwand: 40,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Hendrik Lauf, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3B 540
Tel.: +49 241 80-20409
Fax: +49 241 80-620409
Mail: H.Lauf@wzl.rwth-aachen.de