Kontakt


Prof. Dr.-Ing. Thomas Bergs
Professor, Direktor
Cluster Produktionstechnik 3A 538
Tel.: +49 241 80-27401
Fax: +49 241 80-22359
Mail: T.Bergs@wzl.rwth-aachen.de

 

Markus Meurer, M.Sc. RWTH
Gruppenleiter(in)
Cluster Produktionstechnik 3A 254
Tel.: +49 241 80-28040
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Meurer@wzl.rwth-aachen.de

 

AWK

 

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium



Seit nunmehr 70 Jahren ist das Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium (AWK) die bedeutendste Wissensdrehscheibe der Produktionstechnik. Aktuelle Forschungsergebnisse, neue Entwicklungen und Trends in der Produktionstechnik stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der alle drei Jahre über 1.000 Teilnehmer*innen aus aller Welt in Aachen erwartet werden.

Der Termin für das AWK2020 steht bereits fest: 14. und 15. Mai 2020 im Eurogress Aachen. Alle Informationen zu Programminhalten folgen in Kürze.

Die Aachener Produktionstechniker zeigen neue Konzepte und Strategien auf und berichten über ihre aktuellen Erfahrungen in der Umsetzung. Der besondere Fokus des AWK liegt auf den Chancen und Möglichkeiten des „Internet of Production“ als Kernstück der Industrie 4.0. Abgerundet wird das Programm durch eine begleitende Industrieausstellung, umfangreiche Institutsbesichtigungen und BreakOut-Sessions. Das AWK stellt sich dem Anspruch, die aktuellen Entwicklungen umfassend zu reflektieren, bislang unerschlossene Potenziale aufzuzeigen und Wege in eine erfolgreiche Zukunft der Produktionstechnik zu weisen.

Internet of Production
Zur Umsetzung des Internet of Production haben sich Aachens renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Produktionstechnik, Informatik, Werkstoffwissenschaften sowie weiterer erforderlicher Wissenschaftsgebiete formiert. Gemeinsam werden die interdisziplinären Herausforderungen, wie die Integration von reduzierten produktionstechnischen Modellen in daten-getriebenes Machine Learning zum domänenübergreifenden Wissensaufbau und zu kontext-adaptiven Handlungen, adressiert. Die Infrastruktur des Internet of Production stellt die Basis für neue Methoden des ganzheitlichen Arbeitens dar, indem ingenieurswissenschaftliche Methoden und Prozesse entwickelt und verbessert werden. Hierfür ist ein integrierter Ansatz in der Produktionstechnik erforderlich. Aachen als Ausgangspunkt für das Internet of Production ist durch eine einzigartige Breite und ein herausragendes Ansehen in der Produktionsforschung geprägt.


Historie des Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquiums AWK
Als Professor Herwart Opitz im Jahr 1948 zum ersten Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium (AWK) aufrief, war wohl noch niemandem bewusst, dass er damit den Grundstein zu einer der bedeutendsten Kongress-Veranstaltungen der Produktionstechnik legte. Opitz hatte das Ziel vor Augen, den Rückstand in der Forschung, der durch die Kriegsjahre gegenüber den Amerikanern entstanden war, aufzuholen und abgebrochene Kontakte zu den Unternehmen der produzierenden Industrie neu zu knüpfen.

Vielen Widerständen zum Trotz war bereits das erste AWK mit rund 250 Teilnehmern ein großer Erfolg. Die Teilnehmerzahlen der Folgeveranstaltungen stiegen rapide. Heute blicken die Organisatoren auf mehr als 70 Jahre AWK zurück und damit auf über 70 Jahre richtungsweisender Impulse für die Produktionstechnik.

Bereits 1971 bemerkte Professor Herwart Opitz in seiner Eröffnungsrede: »Der Name Werkzeugmaschinen-Kolloquium trifft eigentlich heute nicht mehr so zu wie in früheren Zeiten. Die Integration der Produktionstechnik ist auf dem Vormarsch, und so haben wir uns mit den Fragen des wirtschaftlichen Planens, Konstruierens und Fertigens auseinanderzusetzen. Die Werkzeugmaschine ist ein Glied dieser Integrationskette, deren besondere Bedeutung nach wie vor herausgestellt werden soll.« Was er bereits vor fast 50 Jahren erkannt hatte, ist auch heute noch in vollem Umfang gültig.