Karriere am WZL

 

Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Produktionssystematik, Abteilung Produktionsmanagement, Gruppe Produktionslogistik
 

Entwicklung eines Modells zur Erhöhung der Nutzerakzeptanz in Feinplanungssysteme der Produktionsplanung und -steuerung

Motivation:
Produzierende Unternehmen sehen sich der Herausforderung steigender Kundenanforderungen, etwa in Form kürzerer Lieferzeiten sowie steigender Produktvarianten konfrontiert. Diese Entwicklung zeigt insbesondere in der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) Konsequenzen, wobei Mitarbeiter gefordert sind zunehmend komplexere Entscheidungen in kürzester Zeit getroffen werden. Um den steigenden Komplexitäten gerecht zu werden, setzen produzierende Unternehmen daher vermehrt auf den Einsatz von Feinplanungssystemen, welche auf Grundlage echtzeitnaher Informationen aus der Produktion eine unmittelbare Reaktion auf Störgrößen in der Auftragsabwicklung ermöglichen. Zur Optimierung der Steuerungsergebnisse setzen Feinplanungssysteme unter anderem auf Methoden und Verfahren der künstlichen Intelligenz sowie des Maschinellen Lernens.

Der Einsatz künstlicher Intelligenz zeichnet sich neben enormen Leistungsversprechen durch eine geringe Transparenz der Verfahren selbst aus. Aufgrund des Black-Box Charakters der angewandten Verfahren sehen sich Mitarbeiter bei der Nutzung von Feinplanungssystemen nicht in der Lage den Lösungsweg nachzuvollziehen bzw. das resultierende Ergebnis zu hinterfragen. Die Konsequenz hieraus stellt ein Verlust an Vertrauen und Akzeptanz der Mitarbeiter in den Einsatz der Planungssysteme dar.

Zielstellung:
Ziel der ausgeschriebenen Abschlussarbeit stellt daher die Entwicklung eines Modells zur Erhöhung der Nutzerakzeptanz in intelligente Planungssysteme in der Produktion dar. Hierzu sollen im ersten Schritt bestehende Ansätze zur Bewertung der Nutzerakzeptanz in Technologien untersucht werden. Basierend auf den hierbei identifizieren Anforderungen gilt es konkrete Einflussfaktoren auf die Nutzerakzeptanz im Umgang mit Planungssystemen in der Produktion abzuleiten und diese in einem ganzheitlichen Modell zusammenzuführen.


 
Im Einzelnen sind folgende Teilaufgaben zu lösen:
  • Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zu den Themen: PPS-Systeme, Verfahren der künstlichen Intelligenz in der Produktion, Theorien der Nutzerakzeptanz
  • Analyse der bestehenden Ansätze zur Bewertung von Technologien vor dem Hintergrund der Nutzerakzeptanz
  • Entwicklung eines Modells zur Erhöhung der Nutzerakzeptanz in intelligente Planungssysteme in der Produktion
 
Voraussetzungen:
  • Selbständigkeit, Eigeninitiative und sorgfältige Arbeitsweise
  • Hohe Motivation und Einsatzbereitschaft
  • Interesse an zukunftsträchtigen Fragestellungen im Bereich Prozessmanagement und Prozessoptimierung
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse

    Geboten wird:
  • Umfangreiche Einarbeitung in die Themen Produktionsplanung und -steuerung sowie Künstliche Intelligenz
  • Schnelle Bearbeitung durch eine abgegrenzte Aufgabenstellung
  • Intensive und zielgerichtete Betreuung der Arbeit


Zeitaufwand: 11,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Matthias Schmidhuber
 
Cluster Produktionstechnik 3B 548
Tel.: +49 241 80-28241
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Schmidhuber@wzl.rwth-aachen.de