BMBF-Projekt

 

Zuverlässige Produktionsanlage

Die Wettbewerbssituation im Werkzeugmaschinen- und Produktionsanlagenbau sowie bei den Maschinenanwendern
erfordert eine permanente Weiterentwicklung der eingesetzten Produktionsmittel und ihrer Peripherie. Hierzu zählt
neben der konstruktiven und strukturellen Optimierung der Einsatz von intelligenten Diagnosemitteln zur Erhöhung
der Verfügbarkeit einer Produktionsanlage sowie der Prozessqualität.

Das Ziel bei der Nutzung von Diagnosesystemen besteht darin, den Maschinenbetrieb sicherer, zuverlässiger und
planbarer zu gestalten und damit die Gesamtverfügbarkeit einer Produktionsanlage nachhaltig zu steigern. Dies ist
insbesondere vor dem Hintergrund einer optimierten, zustandsorientierten Instandhaltung von großer Bedeutung, die
gleichzeitig eine Verringerung kostenintensiver Stillstandszeiten und damit eine Reduzierung der gesamten
Produktionskosten nach sich zieht.

Projektpartner

Das Bewusstsein hierfür hat sich in den vergangenen Jahren bei Anwendern und Herstellern stark gewandelt, so dass
heutzutage bei einer Investitionsentscheidung häufig die gesamten Lebenszykluskosten (Life Cycle Costs, LCC) einer
Anlage in die Betrachtungen einfließen. Am Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre der
RWTH Aachen (WZL) werden zu diesem aktuellen Themengebiet derzeit in Kooperation mit renommierten deutschen
Unternehmen drei Forschungsprojekte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und durch
den Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.



Konsortium des BMBF-Projektes

Projektziel

Das Ziel des Projektes „ZuPro“ ist die Verfügbarkeitssteigerung von Produktionsanlagen durch den Einsatz eines
umfassenden Diagnosemoduls. Um dieses Ziel zu erreichen haben sich führende deutsche Unternehmen gefunden
und werden bis Herbst 2009 gemeinsam am erklärten Ziel arbeiten. Zentrales Element des Diagnosemoduls ist
eine softwarebasierte Korrelationsmatrix, die auf Basis einer durchgängigen Mehrgrößenauswertung verlässliche
Restlebensdauerabschätzungen und Zustandsbeurteilungen für die hoch belasteten Schlüsselkomponenten (z.B. Lager,
Führungen, Hauptspindeln, etc.), insbesondere in Werkzeugmaschinen (WZM) ermöglicht. Dadurch wird es möglich,
die Wartungs- und Instandhaltungsintervalle dieser Produktionsanlagen planbar zu gestalten und die
Instandhaltungsstrategien anlagenspezifisch anzupassen.

ZuPro-Projektstruktur



 

Haben Sie Fragen zu diesem Projekt?

Ansprechpartner(in):

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Christian Krella
E-Mail: C.Krella@wzl.rwth-aachen.de
Tel.: +49 241 80-24791, Fax: +49 241 80-22293