Karriere am WZL

 

Masterarbeit

am Forschungsbereich Technologie der Fertigungsverfahren, Abteilung Technologieplanung und Schleiftechnik, Gruppe Technologieplanung
 

Zeiteffiziente Auslegung von Prozessfolgen

Worum geht´s?
Durch die Digitalisierung im Maschinenbau werden vielfach Daten zu einzelnen Fertigungsprozessen und Bauteilen gesammelt. Diese werden u. a. zur Erzeugung virtueller Abbilder (Digitaler Schatten) von Fertigungsprozessen verwendet. Die daraus gewonnenen Informationen werden anschließend genutzt, um die entsprechenden Fertigungsprozesse zu erklären und zu verbessern. Für eine wirtschaftlich optimierte Fertigung von Bauteilen als wesentlicher Wettbewerbsvorteil produzierender Unternehmen ist es jedoch von hoher Relevanz, alle angewandten Fertigungsprozesse zur Herstellung der Bauteile so zu gestalten, dass die Bauteilmerkmale zur Erfüllung der geforderten Bauteilfunktionalität mit einem minimierten Zeit- und Kostenaufwand verlässlich erzeugt werden. Da einzelne Fertigungsprozesse vielfach separat voneinander ausgelegt und erst auf höheren Planungsebenen zusammengeführt werden, können wirtschaftliche Potenziale, die aus einer prozessübergreifenden Betrachtung resultieren, nicht genutzt werden. Es entstehen zeitaufwändige Iterationsschleifen und Abhängigkeiten zwischen einzelnen Fertigungsprozessen werden durch die separate Betrachtung unzureichend berücksichtigt.

 
Daher ist es notwendig, die in der Fertigung oder aus Simulationen gewonnen Daten in virtuelle Abbilder von Prozessfolgen und nicht nur einzelner Fertigungsprozesse zu überführen. Die Verknüpfung dieser einzelnen Modelle zu einem Gesamtmodell der Prozessfolge ermöglicht die schnelle und prozessübergreifende Auslegung von Prozessfolgen, sodass wirtschaftliche Potenziale, die aus der prozessübergreifenden Betrachtung resultieren genutzt werden. Das Ziel der ausgeschriebenen Forschungsarbeit ist die Entwicklung einer Methodik zur Verknüpfung bestehender Modelle von einzelnen Fertigungsprozessen zu einem prozessübergreifenden Modell einer Prozessfolge.

… und was mache ich?
• Erfassung des relevanten Stands der Technik für die Auslegung von Prozessfolgen
• Entwicklung eines Beschreibungsmodells für Übergabegrößen zwischen Prozessen
• Entwicklung einer Methode zur Verknüpfung der einzelnen Modelle
• Entwicklung einer durchgehenden Methodik durch die Verknüpfung des Beschreibungsmodells mit der Methode
• Validierung der Methodik anhand eines Fallbeispiels
• Dokumentation der Arbeit in wissenschaftlicher Form
 
Voraussetzungen:
… und was bringe ich mit?
• Motivation, Einsatzbereitschaft und Selbständigkeit
• Interesse an den Themengebieten Technologieplanung und Prozessoptimierung
• Es wird kein vertieftes Wissen im Feld der Modellierung vorausgesetzt

… und was bieten wir?
• Klar abgegrenzte Aufgabenstellung mit hoher Relevanz
• Arbeitsplatz im neuen Produktionscluster in freundschaftlicher Arbeitsatmosphäre
• Intensive Betreuung mit wöchentlichen Regelterminen und kurzfristigen Abstimmungstreffen
• Umfassendes Starterpack an Literatur zu den beschriebenen Themen

Zeitaufwand: 0,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Alexander Beckers, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3A 358
Tel.: +49 241 80-24960
Fax: +49 241 80-22293
Mail: A.Beckers@wzl.rwth-aachen.de