Digital in NRW: Kompetenz für den Mittelstand

Kontakt

Name

Marie Lindemann, M.Sc.

Gruppenleiterin

Telefon

work
+49 241 80 20492

E-Mail

E-Mail

Kontakt

Telefon

work
+49 241 80 26992

E-Mail

E-Mail
 

Mehr Informationen

 

Seit Anfang 2016 unterstützt „Digital in NRW – Kompetenz für den Mittelstand“ erfolgreich mittelständische Betriebe beim Thema Digitalisierung. Das Bundeswirtschaftsministerium - BMWi - hat einer Verlängerung des Kompetenzzentrums, welches Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeits-Prozesse“ ist, bis 2020 zugestimmt.

Die Digitalisierungs-Expertinnen und Experten werden damit für zwei weitere Jahre gefördert. Veranstaltungen, Workshops, Projektumsetzungen und Lab-Touren können nach Beendigung der ersten Förderphase Ende 2018 nahtlos weitergeführt werden.

Die Verlängerung unserer Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium ermöglicht es uns, nicht nur weiterzuarbeiten, sondern auch spannende neue Formate zu entwickeln und innovative Themen einzubringen. Wir freuen uns, dass so unsere Arbeit im Projekt gewürdigt und uns damit Vertrauen für die Zukunft geschenkt wird.

Prof. Robert Schmitt, Direktor am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University

Unter der Leitung seines Lehrstuhls Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen bietet das Kompetenzzentrum Digital in NRW zusammen mit seinen Partnern seit drei Jahren den KMU in der Region eine kompetente Anlaufstelle bei der Digitalisierung und Vernetzung ihrer Produkte, Produktion und Prozesse sowie bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder der Industrie 4.0. Es unterstützt den Technologietransfer in den Mittelstand entlang der industriellen Wertschöpfungskette. Mit dem WZL steht dafür eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur in Form von exzellenten wissenschaftlichen Kapazitäten, Demonstrations- und Experimentierumgebungen zur Verfügung.

Seit seinem Start in 2016 wurden im Projekt mehr als 550 Unternehmensgespräche geführt, rund 280 Fachveranstaltungen in Demozentren und bei Unternehmen organisiert. Digital in NRW war auf über 300 Veranstaltungen mit Info-Vorträgen und Exponaten vertreten und arbeitet inzwischen mit einem Netzwerk aus über 60 Kooperationspartnern zusammen. In der ersten Förderphase erarbeiteten Unternehmen in 30 Transfer- und Umsetzungsprojekten konkrete Lösungen. Dabei unterstützen das WZL der RWTH Aachen und die Projektpartner die Betriebe zunächst dabei, einen überschaubaren Fahrplan für das große Thema Industrie 4.0 zu erstellen. Dann werden erste Schritte umgesetzt. So hat etwa die Polierscheibenfabrik Gustav Adolf Späth e. K. gemeinsam mit dem WZL der RWTH Aachen an der anforderungsgerechten Erfassung seiner Betriebsdaten mit Sensorik gearbeitet und bei der MVG-Metallverarbeitungsgesellschaft mbH wurde mit dem Ziel der papierlosen Fertigung eine durchgängige, auftragsbegleitende, digitalisierte Datenerfassung implementiert.

Es existieren sehr konkrete und nutzenbringende Technologien für die Umsetzung der Industrie 4.0. Unsere Aufgabe ist es, diese praxisnah zu vermitteln und gemeinsam mit den Unternehmen in die Umsetzung zu gehen.

Robin Exner, Geschäftsstellenleiter von Digital in NRW im Rheinland

Durch die Digitalisierung des Auftragsabwicklungsprozesses bei der My Junior GmbH trägt die nun realisierte Lieferzeiten-Prognose zu effizienteren unternehmensinternen Prozessen bei. Im Projekt mit der Firma Eifelbrennholz stand die Entwicklung einer Roboter-gestützten Lösung für die Brennholz-Palettierung zur Steigerung des Umsatzes im Fokus. Zusammen mit der Übermorgen Innovations GmbH erarbeitete das WZL der RWTH Aachen ein Architekturkonzept und die Umsetzung einer Internet of Things - IOT -Anbindung für industrielle Endgeräte. Das WZL der RWTH Aachen unterstütze noch viele weitere Unternehmen in der Umsetzung von Projekten, unter anderem:

  • Ortlinghaus-Werke GmbH - digital vernetzte Montagelinie
  • GIFAS ELECTRIC GmbH - Mensch-Maschinen-Kollaboration – Unterstützungssystem für die manuelle Montage komplexer Stromverteilungen
  • ProCom GmbH - Entwicklung einer Systematik zur Erstellung von RAMI-konformen Informationsmodellen
  • accurapuls GmbH - vernetztes maschinelles Oberflächenhämmern
  • RNA GmbH - automatisierte Auftragsverfolgung bei Kleinladungsträgern-Nutzung
  • Schiele Maschinenbau GmbH - digital unterstützte Produktionsorganisation – Entwicklung einer Industrie 4.0-Roadmap

Während der zweijährigen Weiterförderung sind innovative Themen der Digitalisierung avisiert: Mittelständische Unternehmen können in den nächsten zwei Jahren von Workshops, Fachgruppen und Lab-Touren zu Künstlicher Intelligenz - KI -, Machine Learning oder Blockchain profitieren. Bewährte Formate von Digital in NRW werden weiterhin angeboten. Einen umfassenden Querschnitt des kostenlosen Angebotes sowie konkrete Ergebnisse und Erfolge aus laufenden Umsetzungs- und Transferprojekte zeigt das Kompetenzzentrum auf seiner Internetseite.

 
.
Digital in NRW - Digitalisierung für den Mittelstand im Smart Automation Lab der RWTH Aachen