Qualitätsprädiktive CAM-Simulation für die spanende Fertigung

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.01.2018 bis 31.12.2019
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen, Maschinendatenanalyse und NC-Technik
Fördergeber:
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF
Status:
Abgeschlossen

Forschungspartner

  • Forschungsvereinigung Programmiersprachen für Fertigungseinrichtungen e. V. (FVP)

Kontakt

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+49 241 80 25415

E-Mail

 

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, CAM-Planern eine qualitätsprädiktive Auslegung von zerspanenden Fertigungsprozessen zu ermöglichen und potentielle Lösungsalternativen und deren Auswirkung auf die Einhaltung der Fertigungstoleranzen darzustellen. Somit können bereits während des Planungsprozesses Ursache-Wirkungszusammenhänge identifiziert und auf kostenintensive „Trial & Error“-Strategien verzichtet werden.

Innerhalb einer prototypisch zu entwickelnden CAM-Erweiterung können unterschiedliche zu prüfende Lösungsalternativen der Bearbeitung definiert werden, für die mittels virtueller Materialabtragssimulation die Einhaltung der qualitätsrelevanten Toleranzen validiert wird. Die Ergebnisse der Simulation werden dem CAM-Planer in einer grafischen Übersicht der Qualitätsbewertung präsentiert. Zusätzlich können in einer weiteren Ansicht für jede Kombination aus Lösungsalternative und einzuhaltende Toleranz weiter Informationen, wie z.B. prozentuale Verteilung der Haupteinflussfaktoren auf die Toleranzerfüllung, Unsicherheit der Simulation oder der simulierte Messschrieb, dargestellt werden. Haupteinflussfaktoren können zum Beispiel die statische Abdrängung des Werkzeugs, der Verzug des Werkstücks durch das Spannsystem oder die geometrische Positioniergenauigkeit der Werkzeugmaschine sein.

Das IGF-Vorhaben QUAPS (AIF/IGF 19828 N ) der Forschungsvereinigung Programmiersprachen für Fertigungseinrichtungen (FVP) e.V. wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Der Förderzeitraum begann im Januar 2018 und endete im Dezember 2019.