Schleifen von WC-Co Hartmetallen - Zerspanungstheorie beim Schleifen von zweiphasigen Werkstoffen mit sprödhartem Materialverhalten am Beispiel von WC-Co Hartmetallen

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.01.2018 bis 31.12.2019
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren, Technologieplanung und Schleiftechnik
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Status:
Abgeschlossen

Kontakt

Telephone

work Phone
+49 241 80 24981

E-Mail

 

Die Produktion des Verbundwerkstoffs Hartmetall ist seit dem Herstellungsbeginn von großen Absatzsteigerungen gekennzeichnet. Dies liegt in der günstigen Eigenschaftskombination von Härte und Zähigkeit begründet, die den Hartmetallen ein weites Anwendungsspektrum (z. B. Fräs- und Bohrwerkzeuge) in vielen Industriezweigen verschafft hat. Aufgrund dieser Eigenschaften, die Hartmetalle zu einem schwer zerspanbaren Werkstoff machen, erfolgt am Ende der Herstellung von Hartmetallbauteilen meist eine Schleifbearbeitung.

In vorhergehenden DFG-geförderten Forschungen wurde das Zerspanverhalten von WC-Co Hartmetallen in Abhängigkeit von der Hartmetallspezifikation erforscht. Im Rahmen dieser Untersuchungen konnte insbesondere nachgewiesen werden, dass auch bei sprödharten Werkstoffen eine duktile Zerspanung möglich ist und dass die Hartmetallspezifikation maßgeblich das Zerspanverhalten und somit die Werkstückqualität beeinflusst. Weiterhin unbekannt ist der Einfluss der Hartmetallspezifikation auf den Schleifwerkzeugverschleiß. Die Kenntnis der Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Hartmetallspezifikation und Verschleiß des Schleifwerkzeugs führt zu einem erweiterten Prozessverständnis. Dies ermöglicht das Aufdecken und Nutzen weiterer Optimierungspotentiale bei der Schleifbearbeitung von WC-Co Hartmetallen.

Das Ziel des Projekts sind die Entwicklung eines Beschreibungs- und Erklärungsmodells für den Schleifwerkzeugverschleiß in Abhängigkeit von der WC-Co Hartmetallspezifikation bei der Schleifbearbeitung.