Kundenspezifische Starting Solutions und Produktarchitekturadaption im B2B-Konfigurationsprozess

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.05.2018 bis 01.04.2020
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Produktionssystematik, Innovationsmanagement
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG
Status:
Abgeschlossen

Forschungspartner

  • Lehrstuhl für Marketing (MAR) der RWTH Aachen University

Kontakt

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+49 241 80 24968

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Das Ziel des Vorhabens ist die Effizienz- und Effektivitätssteigerung des Konfigurationsprozesses von B2B-Unternehmen mittels der Definition von Starting Solutions unter paralleler Berücksichtigung kundenseitiger Präferenzabbildung und interner Komplexitätsauswirkungen.

Den Ausgangspunkt für das Vorhaben bilden die aus Marketing-Sicht für den Konfigurationsprozess relevanten Starting Solutions, um eine große Variantenvielfalt bedarfsgerecht für den Konfigurationsprozess zu simplifizieren. Aufgrund des deutlich größeren Konfigurationsraums von Unternehmen des Projektgeschäftes, insbesondere bei der Umsetzung von Sonderlösungen, kann die gewählte Konfiguration einen weitereichenden Einfluss auf die Gestaltung des Produktes haben. Die Rahmenbedingungen für die Konfiguration von einzelnen Produkten werden dabei durch die Produktarchitektur festgelegt. Die Festlegung der Produktarchitektur erfolgt jedoch häufig statisch und ist nur eingeschränkt für eine nachträgliche Adaption der Flexibilität von Baugruppen und Komponenten geeignet, die jedoch über den Lebenszyklus eines Produktes zur Berücksichtigung verschiedener Kundengruppen vorteilhaft sein kann. Insbesondere könnte diese Möglichkeit der Produktarchitekturadaption bei der Definition von Starting Solutions genutzt werden, um möglichst früh im Konfigurationsprozess eine höhere Übereinstimmung zwischen dem Produkt und den Kundenpräferenzen bei gleichzeitiger Limitierung interner Auswirkungen zu erzielen.

Diese kundenspezifische Adaption der Produktarchitektur muss anhand der technischen Realisierbarkeit sowie insbesondere der variantenbedingten Aufwände bewertet werden. Um eine langfristige Optimierung sicherzustellen, werden die kundenspezifischen Erkenntnisse bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produktarchitektur berücksichtigt. Dafür gilt es, das Prinzip einer Produktarchitektur hinsichtlich einer größeren kundenspezifischen Adaptierbarkeit zu erweitern. An dieser Stelle setzt das vorliegende Vorhaben an.