Kompetenzprofile in einer digital vernetzten Produktion

Steckbrief

Eckdaten

Laufzeit:
01.02.2018 bis 31.01.2020
Organisationseinheit:
Lehrstuhl für Produktionssystematik, Unternehmensentwicklung
Fördergeber:
Hans-Böckler-Stiftung HBS
Status:
Abgeschlossen

Kontakt

Name

Jens Helbig

Gruppenleiter

Telephone

work Phone
+49 241 80 28682

E-Mail

 

Die metallverarbeitende Industrie entwickelt sich insbesondere unter dem Einfluss von Industrie 4.0 hin zu einer digital vernetzten Produktion. Auf der technologischen Seite entsteht eine zunehmende Flexibilisierung der Produktion bei gleichzeitigen Effizienzgewinnen. Die Rolle der Beschäftigten und die zu erfüllenden Qualifikations- und Kompetenzanforderungen, die mit diesem Wandel einhergehen, bleiben weitgehend undefiniert.

Das Forschungsprojekt „Kompetenzprofile in einer digital vernetzten Produktion“ soll daher eine Beschreibung der zukünftigen Kompetenz-anforderungen an Mitarbeiter der metallverarbeitenden Industrie leisten. Konkret dient diese Beschreibung der Entwicklung von Handlungs-empfehlungen bei der Gestaltung anforderungsgerechter Weiterbildungs-konzepte und -inhalte. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Beschreibung von Auswirkungen auf organisatorischer Ebene der Betriebe und auf die einzelnen beruflichen Tätigkeiten. Untersucht werden zudem Veränderungen in der Arbeitsstrukturierung und Arbeitsteilung sowie gegebenenfalls neu entstehende Berufsrollen.

Die Ergebnisse werden gemeinsam mit Unternehmensvertretern aus kleinen und mittleren Unternehmen der Industrie erarbeitet. In den jeweiligen Unternehmen wurden bereits Tätigkeitsstrukturanalysen durchgeführt. Damit konnten der Status quo von Haupt- und Nebentätigkeiten an den Arbeitsplätzen erfasst sowie alle Aufgaben bzw. Tätigkeiten systematisch dokumentiert werden. Zur weiteren Detaillierung der Tätigkeits-beschreibungen wurden Beschäftigte interviewt. Im weiteren Verlauf werden Experteninterviews durchgeführt, um die Einflüsse der digitalen Vernetzung auf die Arbeitsplätze und die Tätigkeiten zu identifizieren sowie veränderte Kompetenzanforderungen abzuleiten. Die Ergebnisse werden abschließend in Form einer Studie veröffentlicht und richten sich an Unternehmen sowie Vertreter der betrieblichen Mitbestimmung.