Konsortial-Benchmarking „Model Based Systems Engineering"

19.08.2019

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Alexander Menges

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MBSE erfolgreich gestalten und umsetzen

  Grafik modellbasierte Systementwicklung Urheberrecht: WZL Modellbasierte Systementwicklung

Um Unternehmen bei der Implementierung und Anwendung von „Model Based Systems Engineering“ zu unterstützen, führt das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen gemeinsam mit dem Center for Systems Engineering CSE, dem Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung iMSE und dem Lehrstuhl für Software Engineering SE ab dem 30. September 2019 ein international ausgerichtetes Konsortial-Benchmarking durch. Das Konsortial-Benchmarking verfolgt das Ziel, zur Steigerung der Effizienz und Transparenz in der interdisziplinären Entwicklung komplexer Produkte, Faktoren für die erfolgreiche Umsetzung eines modellbasierten Entwicklungsansatzes zu ermitteln.

Innovative Produkte zeichnen sich durch die zunehmende Integration mechanischer, elektronischer und softwaretechnischer Komponenten aus. Zudem gilt es, neue Produkte in immer kürzeren Zyklen zu entwickeln. Hierfür ist die effiziente Gestaltung interdisziplinärer Entwicklungsprozesse unabdingbar. Die vorherrschende Systementwicklung auf Basis von dokumenten- und geometrieorientierten Prozessen ist deshalb durch leistungsstärkere, durchgängige Prozesse zu ersetzen. Durch eine modellbasierte Systementwicklung soll eine agile und automatisierte Produktentwicklung in einem interdisziplinären Entwicklungsumfeld ermöglicht werden. Der Ansatz des Model Based Systems Engineering (MBSE) fokussiert dabei die Verbindung von Prozessen, Werkzeugen und Modellen zu einer ganzheitlich digitalen Abbildung des Produktentstehungsprozesses über den gesamten Lebenszyklus – von der Anforderung bis zum Produkt. Durch die Anwendung von MBSE werden zu jedem Zeitpunkt des Entstehungsprozesses die vollständige Transparenz sowie die Identifizierung möglicher Zielkonflikte im Entwicklungsprozess gewährleistet. Hierfür gilt es insbesondere die technologischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.

Interessierte Unternehmen können als Konsortial-Partner die Schwerpunkte des Konsortial-Benchmarkings bestimmen und die relevanten Fragestellungen festlegen, die im Rahmen der Studie von anderen Unternehmen beantwortet werden. Ihre Fragestellungen werden dazu in einen Fragebogen überführt, der an die Mailverteiler der beteiligten Institute verschickt wird. Unternehmen, die bereits erfolgreich einen modellbasierten Entwicklungsansatz umsetzen, werden anschließend von unserem Konsortium vor Ort besucht, um die erfolgversprechenden Ansätze kennenzulernen und diese mit den Experten der Unternehmen zu diskutieren. Hieraus ermitteln wir Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung von MBSE, die Sie für sich und Ihr Unternehmen nutzen können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des KBM Model Based Egineering.