Quantitatives Modell des Abrichtens von keramisch gebundenen Schleifscheiben

Quantitatives Modell des Abrichtens von keramisch gebundenen Schleifscheiben


Das Ziel dieses Projekts ist es, ein Abrichtmodell zu entwickeln, das eine quantitative Vorhersage der Werkstückoberflächenrauheit sowie eine Prognose des instationären Schleifscheibenverschleißverhaltens nach dem Abrichten ermöglicht. Grundlage hierfür bilden von Frau Dr. Linke auf Basis der Abrichtkornstoßzahl entwickelte Modelle, die um weitere Einflussgrößen erweitert werden. Um quantitative Modelle für die entstehenden Werkstückoberflächengüten sowie für das Schleifscheibenverschleißverhalten erstellen zu können, muss in Abricht- und Schleifversuchen eine ausreichend große, repräsentative Datenbasis ermittelt werden. Hierzu sind Abricht- und Schleifversuche geplant, die systematisch den Einfluss verschiedener kinematischer Abrichtparameter auf das Arbeitsergebnis untersuchen. Es werden keramisch gebundene Korund-Schleifscheiben mit Formrollen abgerichtet. Die Erweiterung des Abrichtmodells von zylindrischen Profilen auf Dach- und Kreisbogenprofile ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Arbeiten.

Die grundsätzliche Forschungshypothese geht davon aus, dass eine quantitative Vorhersage des Abrichtergebnisses wesentlich durch die Abrichtkräfte, die Eingriffskurven und die Stoßvorgänge zwischen Abrichtrollendiamanten und Schleifscheibenkörnern beschrieben werden kann.
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