Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Produktionssystematik, Abteilung Unternehmensentwicklung, Gruppe Kompetenzmanagement
 

Systematisches Wissensmanagement im Werkzeugbau im Kontext von Industrie 4.0

Ausgangssituation
Dem Wissensmanagement wird in deutschen Unternehmen eine herausragende Bedeutung im Hinblick auf Kundenorientierung sowie Fehleridentifikation zugeordnet. Des Weiteren steigt die Wichtigkeit des systematischen Umgangs mit Wissen im Unternehmen aufgrund sich verändernder Rahmenbedingungen. So stehen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels viele wissensintensive Branchen vor der Herausforderung ihre komplexen Geschäftsprozesse mit sinkenden personellen Ressourcen zu betreiben. Das Management von Wissen ist demzufolge bei der Bewältigung heutiger nationaler und internationaler Marktanforderungen elementar.
Eine besondere Bedeutung im systematischen Umgang mit Wissen fällt dabei auf die Werkzeugbaubranche. Die Mitarbeiter im Werkzeugbau verfügen über ein hohes Maß an Erfahrungswissen in ihren Aufgabengebieten. Zudem erfolgen Lerneffekte aufgrund geringer Stückzahlenproduktion und hoher Arbeitskomplexität nur sehr langsam. Ein derzeitig mangelnder mitarbeiter- und abteilungsübergreifender Wissensaustausch erschwert hierbei den eigentlich benötigten systematischen Umgang mit Wissen. Des Weiteren erfordert die zunehmende unternehmensübergreifende Kollaboration im Produkterstellungsprozess einen wachsenden Austausch von Informationen und Wissen.
Diese Herausforderungen sollen durch bislang ungenutzte Potenziale neuartiger Industrie 4.0 Anwendungen adressiert werden. Unter der vierten industriellen Revolution wird die vollständige Durchdringung der Industrie, ihrer Produkte sowie ihrer Dienstleistungen mit vernetzter Informations- und Kommunikationstechnologie verstanden.
Das Wissensmanagement sowie der Prozess des Wissenstransfers im Werkzeugbau sollen deshalb systematisch im Kontext von Industrie 4.0 untersucht werden. Ziel dieser Abschlussarbeit ist die Entwicklung eines Systems für einen effizienten unternehmensinternen und -externen Wissenstransfer in kollaborativen Geschäftsprozessen am Beispiel der Branche Werkzeugbau.

 
Geboten wird
▪ Umfangreiche Betreuung.
▪ Abgegrenzte Aufgabenstellung.
▪ Schnelle Bearbeitung möglich.
▪ Startpaket relevanter Literatur.
▪ Falls erwünscht: Kontakt zu Industriepartnern.

 
Voraussetzungen:
▪ Motivation und Einsatzbereitschaft.
▪ Gute Studienleistungen (vorzugsweise Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder BWL).
▪ Sehr gute Deutschkenntnisse.
Zeitaufwand: 40,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Thilo Schultes, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3B 562
Tel.: +49 241 80-28681
Fax: +49 241 80-22293
Mail: T.Schultes@wzl.rwth-aachen.de