Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit

am Forschungsbereich Produktionssystematik, Abteilung Fabrikplanung, Gruppe Werksstrukturplanung
 

Integrierte Produktions- und Energiesysteme – Flexibilitätspotenziale der Fabrik

Die Industrie verursacht in Deutschland derzeit etwa 40% des Primärenergieverbrauchs. Sie sieht sich daher mit der Aufgabe konfrontiert, die Energieeffizienz zu erhöhen. Eine große Herausforderung ist dabei die Optimierung des Gesamtsystems, bestehend aus Energieversorgungssystem und Produktionssystem. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Anpassbarkeit des Energiebedarfs innerhalb der Fabrik.

 
Vor diesem Hintergrund muss der Energielieferant bzw. -erzeuger Einblick in die Prozesse der Fabrik erhalten, um deren Flexibilität, gemessen anhand definierter Kennzahlen, zu erfassen. Der Energielieferant ist damit in der Lage seine Anlagen und Prozesse optimal an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen und seine Leistung mit der geforderten Qualität, Quantität und zu geringen Kosten anzubieten. Die Fabrik hingegen soll flexibel an einen sich stetig ändernden Energiemarkt angepasst werden können, um maximale Wirtschaftlichkeit zu gewehrleisten.
Ziel dieser Arbeit ist es das Flexibilitätspotenzial einer Fabrik hinsichtlich des Energiebedarfs, verknüpft mit relevanten Kennzahlen, zu identifizieren. Dazu sollen zuerst die Kennzahlen, anhand derer die Flexibilitätspotenziale gemessen werden können, branchenabhängig festgehalten werden. Anschließend wird ein Konzept zur Bestimmung und Gestaltung des Flexibilitätspotenzials erarbeitet und mithilfe von Interviews und Workshops mit verschiedenen Experten der zu untersuchenden Branchen sowie Anlagenhersteller und -betreiber evaluiert. Im Vorfeld werden dazu die Komponenten und Prozesse, welche die Flexibilisierung des Energiebedarfs ermöglichen, bestimmt. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden im Rahmen eines Industrieprojektes zur Optimierung des Verbundes aus Kraftwärmekopplungsanlage und Fabrik genutzt.

Geboten wird:
– Umfangreiche Betreuung
– Abgegrenzte Aufgabenstellung
– Eigenverantwortliche Durchführung
– Einbindung in das Forschungsprojekt MAproFli
– Experteneinblick in die Montageplanung am WZL
 
Voraussetzungen:
- Studium des Wirtschaftsingenieurwesens, des Maschinenbaus, der Mathematik oder Informatik
- Hohe Motivation und Leistungsbereitschaft
- Strukturierte Arbeitsweise
- Einwandfreie Deutschkenntnisse
- Schnelle Bearbeitung möglich und gewünscht
Zeitaufwand: 250,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Florian Becker
 
Cluster Produktionstechnik 3B 532
Tel.:
Fax:
Mail: F.Becker@wzl.rwth-aachen.de