Aktuelle Veranstaltungen

Hier finden Sie die Ankündigungen für Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen, die in (näherer) Zukunft von WZL und WZLforum veranstaltet werden. Die Auflistung erfolgt in chronologischer Reihenfolge.

01.- 02. März 2012
Praxisseminar Maschinenuntersuchung und -beurteilung
Werkzeugmaschinenhersteller sind mit der Forderung einer Produktivitätssteigerung von Werkzeugmaschinen bei gleichzeitiger Verbesserung der Bearbeitungsgüte konfrontiert. In vielen Anwendungsfällen wird die Produktivität moderner Werkzeugmaschinen durch statische und dynamische Schwachstellen der Maschinenkonstruktion begrenzt.
Im Seminar werden grundlegende Zusammenhänge zur Analyse und Optimierung des geometrischen, kinematischen, statischen, dynamischen und thermischen Verhaltens von Werkzeugmaschinen vermittelt. Daneben gibt es eine praktische Einführung in industrieorientierte Messverfahren sowie die Sensorik und Aktorik für die Beurteilung der Maschineneigenschaften und es wird auf die Auswertung und Darstellung von Messergebnissen eingegangen.
Es wird ein Verständnis der Zusammenhänge vermittelt, auf Basis deren eine zielorientierte Optimierung neuer Baugruppen und Maschinen erfolgen kann. Maßnahmen zur Verbesserung bereits realisierter Maschinenkonstruktionen werden ebenfalls eingehend diskutiert.
Ein Praxisseminar für Fachkräfte, Entwickler und Inbetriebnehmer von Werkzeugmaschinen sowie für Servicemitarbeiter.
 
14. - 15. März 2012
March 14-15, 2012

Innovation rund ums Kegelrad
Entwickler und Hersteller von Kegelradgetrieben reagieren auf die zunehmend höheren Kundenanforderungen hinsichtlich Beanspruchungs- und Einsatzverhalten von Kegelradgetrieben mit innovativer Produkt- und Produktionstechnologie. Leistungsfähige Auslegungsstrategien, innovative Fertigungsverfahren sowie präzise Simulationsprogramme und eine weiterentwickelte Mess- und Prüftechnik sind dabei die Erfolgsfaktoren, um sich gegenüber der Konkurrenz hervorzuheben und den Kundenanforderungen gerecht zu werden.
Daher stehen im Mittelpunkt dieses Seminars anwendungsorientierte Beiträge zu Themen der Auslegung und Berechnung, Fertigung, Qualitätssicherung und dem Betriebsverhalten von Kegelrädern. Sie geben einen Einblick in den Stand der Technik sowie in aktuelle Fragestellungen und zeigen zukünftige Entwicklungstendenzen rund ums Kegelrad auf.
Das Seminar wird in enger Zusammenarbeit mit namhaften Partnern aus den Bereichen Getriebe- und Antriebstechnik ausgerichtet. Das Veranstaltungskonzept räumt praxisnahen Beiträgen aus der Industrie einen breiten Raum ein und lässt ausreichend Platz zum Erfahrungsaustausch sowie zur Diskussion.
Ein Seminar für Ingenieure aus den Bereichen Konstruktion, Produktion und Qualitätswesen, die sich mit der Auslegung, Fertigung und dem Einsatzverhalten von Kegelrädern und Kegelradgetrieben befassen.
Actual topics and trends are presented and discussed in this special-interest seminar which is well established among the technical community. Nowadays customers require high performance bevel gears. Developers and producers of bevel gears satisfy these increasing requirements by using innovative production technology. Powerful design strategies, the use of simulation software and optimized quality inspection systems are factors of success. Within this seminar current developments of design and calculation processes are introduced. Furthermore the new inventions in bevel gear production and quality inspection will be presented. The seminar gives an overview about the state of the art. Current problems in bevel gear production will be discussed in preparation for future research and developments.
The seminar is carried our in collaboration with renowned companies in the area of machine tools and drive train technologies. The concept of this seminar is to present mainly experience from industrial practice and to offer enough time for discussions.
This conference will be offered with simultaneous translation into English. International participants are welcome to hear and discuss up-to-date presentations from experts, scientists and other high-class presenters about product design, manufacturing technology and other bevel-gear related fields.
 
27. März 2012
Process Excellence - Effizente und effektive Prozesse produzierender Unternehmen
Schlanke und effiziente Prozesse eines Unternehmens sind, zusammen mit der Ausrichtung auf die Generierung von Kundenwert, nach wie vor einer der größten Stellhebel zur nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsposition produzierender Unternehmen. Das Potenzial für Verbesserungen ist sowohl in der eigentlichen Produktion als auch in den sogenannten administrativen Bereichen groß. Voraussetzung dafür, die sich bietenden Potenziale zu heben, ist eine prozessorientierte Unternehmenskultur, die den Einsatz von Methoden und flexiblen Werkzeugen zur Steigerung der Effizienz der Prozesse fördert.
Ziel des Seminars ist die grundlegende Betrachtung ausgewählter Methoden zur Analyse, Gestaltung, Optimierung und zum Controlling von Prozessen. Dazu stehen am Vormittag die Theorie des Prozessmanagements sowie die Vermittlung von Best Practices in der Industrieanwendung im Vordergrund. Die Prozessmanagementthemen Prozessstandardisierung, -synchronisierung, -visualisierung und Kaizen werden aufgegriffen und ausführlich thematisiert. Neben der Vermittlung wichtiger Grundlagen steht der Aufbau von Anwendungswissen sowie eines umfassenden Verständnisses für die Anforderungen und die Nutzung effizienzsteigernder Methoden im Vordergrund des Seminars. Dazu sind für den Nachmittag die Anwendung der Prozessmodellierungssprache aixperanto zur Prozessanalyse sowie eines systematischen Vorgehens zur Prozessoptimierung in vier Schritten vorgesehen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Grundlagen sowie aktuelle Trends und Entwicklungen im Prozessmanagement kennenzulernen und sich mit Referenten und Teilnehmern über Ansätze und Methoden auszutauschen.
 
28. - 29. März 2012
4. Montage-Tagung
Da die Montage als letzte Stufe im Produkterstellungsprozess wie kein anderer Bereich die gestiegenen Anforderungen in Bezug auf Vielfalt, Dynamik und Schnelligkeit zu bewältigen hat, nimmt sie eine Schlüsselrolle im produzierenden Gewerbe ein. Um den aktuellen Herausforderungen weiterhin begegnen zu können, müssen Montagesysteme sowohl technisch als auch organisatorisch und qualitativ auf höchstem Niveau weiterentwickelt werden. Die besten Möglichkeiten zur Weiterentwicklung stellen Experten aus Forschung und Praxis anschaulich in der zweitägigen Veranstaltung vor.
Im Mittelpunkt steht dabei zum einen die Montageorganisation. Hier werden erfolgreiche Logistikkonzepte und effiziente Planungsmethoden anhand ausgewählter Fallbeispiele vorgestellt und diskutiert. Die zentralen Rahmenbedingungen am Hochlohnstandort Deutschland werden dabei besonders berücksichtigt.
Zum anderen stehen aktuelle Trends und Entwicklungen der Montage- und Automatisierungstechnik im Vordergrund. Wettbewerbsfähige Konzepte der Automatisierung eröffnen den Teilnehmern Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung im eigenen Unternehmen. Darüber hinaus werden gewinnbringende Strategien für Justage- und Inbetriebnahmevorgänge präsentiert.
Im Zusammenhang mit den neuesten Methoden des Qualitätsmanagements lassen sich hier weitere Potenziale ausschöpfen. Das Programm wird abgerundet durch die Diskussion aktueller Themen aus der Simulation und der digitalen Planung.
 
18. - 19. April 2012
Basisseminar Zerspantechnik
Ein Seminar zur theoretischen und praktischen Schulung für Anwender der Zerspantechnik, Maschinenbediener, Meister sowie Werkstatt- und Abteilungsleiter aus den Bereichen Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Service und Vertrieb. Den Seminarteilnehmern werden Grundlagenkenntnisse zu Prozessen, Werkzeugen, Kühlschmierstoffeinsatz und Messmitteln vermittelt, um im industriellen Arbeitsalltag Problemstellungen der Zerspanung mit geometrisch bestimmter Schneide lösen sowie deren Ursachen besser verstehen zu können. Anhand praktischer Demonstrationen an Maschinen und Werkzeugen soll das vermittelte Grundlagenwissen vertieft werden.
 
09. - 10. Mai 2012
Basisseminar Schleiftechnik
Aufgrund der starken Nachfrage aus der Industrie veranstaltet die WZL Aachen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen regelmäßig das „Basisseminar Schleiftechnik“. Das Basisseminar steht unter dem Motto „Theoretische und praktische Schulung für Anwender“. Dabei wird der Grundgedanke verfolgt, industrielle Problemstellungen des Schleifens sowie deren Ursachen besser verstehen und lösen zu können. Das Seminar vermittelt ein grundlegendes Verständnis des Spanbildungsprozesses und der Schleifprozessparameter sowie – verfahren. Die Grundlagen des Abrichtens, Messens und Prüfens sowie zu Kühlschmierstoffen, Schleifwerkzeugen und Prozessüberwachung werden erklärt. Die in den Vorträgen erworbenen Grundlagenkenntnisse werden in praktischen Vorführungen an Schleifmaschinen und Prüfständen vertieft. Zusätzlich werden in Kleingruppen Fallbeispiele bearbeitet.

Damit ist das Seminar für Technologen geeignet, die sich erst seit kurzem mit der Schleiftechnik auseinandersetzen bzw. die ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten. Außerdem ist das Seminar geeignet für Mitarbeiter aus weniger fertigungsnahen Bereichen schleiftechnisch geprägter Unternehmen, für die technologische Grundlagenkenntnisse im Arbeitsalltag, z. B. im Gespräch mit Kunden, hilfreich sind.

 
09. - 10. Mai 2012
Grundlagenseminar Zahnrad- und Getriebetechnik
Zahnräder unterliegen hinsichtlich ihrer Auslegung in Bezug auf Tragfähigkeit und Laufverhalten hohen Ansprüchen und stehen daher im besonderen Fokus des Konstruktionsprozesses von Antriebssträngen. Gültige Berechnungsverfahren des allgemeinen Maschinenbaus sind nur bedingt für die Anwendung in der Zahnradtechnik geeignet, weshalb sich für die Handhabung dieser Baugruppe eigenständige Berechnungsstandards etabliert haben. Zudem unterliegt die Herstellung eines Zahnrades aufgrund der spezifischen geometrischen Gestaltung einer vergleichsweise aufwendigen, gekoppelten Maschinenkinematik.
Zur wirtschaftlichen Fertigung unterschiedlicher Losgrößen haben sich daher diverse Herstellungsverfahren mit verschiedenartigen Eigenheiten bezüglich des Herstellungsprozesses sowie der resultierenden Zahnkontur und Oberflächenfeinstruktur etabliert. Anwender im Bereich der Zahnradtechnik haben demzufolge die Aufgabe unter unterschiedlichen Varianten der Zahnradherstellung bzw. geometrischen Gestaltung des Zahnrades eine Auswahl zu treffen. Zugleich sollen die Zahnräder den Anforderungen an Tragfähigkeit und Geräuschverhalten genügen sowie dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit entsprechen. Hierzu ist eine genaue Kenntnis von Herstellungsverfahren und Einsatzeigenschaften von Zahnrädern notwendig.
Im Seminar werden grundlegende Eigenschaften des Maschinenelements Zahnrad, Zahnradherstellungs- und Qualitätsprüfungsverfahren sowie Untersuchungs- und Bewertungsansätze hinsichtlich Tragfähigkeit und Laufverhalten aufgezeigt. Weiterhin werden Herausforderungen und Möglichkeiten unterschiedlicher Auslegungsstrategien präsentiert und diskutiert. Das Veranstaltungskonzept legt zudem einen Schwerpunkt auf Methoden der Interpretation, Analyse und Lösung von Problematiken in Fertigung und Einsatz von Zahnrädern. Daher werden mögliche Komplikationen anhand von Praxisübungen gemeinsam diskutiert und gelöst.
 
13. - 14. Juni 2012
Vertiefungsseminar Spitzenlosschleifen
Den Seminarteilnehmern werden aufbauend auf erworbenen Grundlagenkenntnissen die theoretischen und praktischen Zusammenhänge zu den Verfahrensarten spitzenloses Einstech- und Durchlaufschleifen vertiefend vermittelt. Dazu werden die geometrischen Zusammenhänge im Schleifspalt wie die Höhenlage, die Regelscheibenform sowie die Rundheitsfehlerausbildung intensiv diskutiert. Ebenfalls werden die Kinematiken der in Eingriff kommenden Komponenten besprochen sowie dynamische Interaktionen beschrieben.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Anwender der spitzenlosen Schleiftechnik zu einem systematischen Prozessanalysten auszubilden. Die in den Vorträgen erworbenen Grundlagenkenntnisse werden in praktischen Vorführungen an Spitzenlosschleifmaschinen und Prüfständen vertieft. Anschließend werden in Kleingruppen Fallbeispiele bearbeitet. Die Gruppen präsentieren die erarbeiteten Ergebnisse im Auditorium, wo sie dann von der Kursleitung sowie allen Seminarteilnehmern diskutiert werden. Es ist ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen vorgesehen, um die individuellen Interessen und Vorkenntnisse der Teilnehmer zu berücksichtigen.
 
19. Juni 2012
Operatives Variantenmanagement
Gerade in Zeiten der Krise zeigt sich, wie wichtig der Umgang mit der Variantenvielfalt ist. Steigender Preisdruck, wegbrechende Märkte, deutlich zurückgehende Aufträge, da ist man versucht, alles anzubieten, was der Markt haben möchte. Der Trend hin zu Varianten, die beliebig weit vom Standard-Produktprogramm abweichen, scheint ein Ausweg zu sein, Hauptsache, es gibt Aufträge. Aber verdient man damit auch Geld?
Ein durchgängiges Variantenmanagement gibt auch in diesen Zeiten wichtige Hinweise, wie die wachsende Produktvarianz dennoch möglichst schlank innerhalb der Firma abgewickelt werden kann. Antworten auf Fragen, mit welchen Produkten man am wahrscheinlichsten am Markt profitiert, wie viel verschiedene Baugruppen und Bauteile wirklich benötigt werden, wie und wo zusätzliche Werkzeugkosten vermieden werden können und was eine „Exoten-Variante“ im Vergleich zum Standardprodukt für tatsächliche Aufwände in den Prozessen verursacht, kann nur ein konsequent umgesetztes Variantenmanagement geben. In dieser eintägigen Veranstaltung - lernen Sie methodische und operative Instrumente (wie z.B. die Software Complexity Manager) zur Variantenoptimierung kennen,
- erkennen Sie die Potenziale, die in einer Variantenoptimierung stecken
- entdecken Sie, wie Sie bei der Produktvariantenplanung Kosten vermeiden können.
 
20. - 22. Juni 2012
Top Executive Seminar Lean Innovation
Für die Konkurrenzfähigkeit von Forschung und Entwicklung ist es erfolgsentscheidend, nicht nur die Effektivität in F&E zu steigern, sondern zeitgleich auch die Effizienz. Echte Produktdifferenzierung muss bei reduziertem Ressourceneinsatz erzielt werden. Hier setzt Lean Innovation an. Ziel von Lean Innovation ist es, die Grundsätze des Lean Thinking auf das Management von F&E zu übertragen. Bislang wurde der Übertrag in ersten Ansätzen begonnen aber keineswegs systematisch vollzogen. So wurden für die Produktion die Lean Thinking Grundsätze umfangreich interpretiert und anhand zahlreicher Beispiele umgesetzt, vergleichbare Leitmotive für die Umsetzung von Lean Innovation fehlen noch: Lean Innovation befindet sich heute „auf dem Weg zur Systematik“.
Lean Innovation beschreibt mit vier Leitsätzen und 12 Prinzipien die entscheidenden Handlungsfelder, um die Innovationsprozesse in einem wertorientierten Unternehmen – dem „Lean Enterprise“ – zu gestalten.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer zur Umsetzung von Lean Innovation im eigenen Unternehmen zu befähigen. Dabei werden insbesondere die Management- und Führungsaufgaben beleuchtet, um die Innovationsproduktivität nachhaltig zu steigern.
 
27. Juni 2012
Basisseminar Fabrikplanung
Fabrikplanung ist heute keine Aufgabe mehr, mit der sich Unternehmen nur alle 30 Jahre als Einmalaufgabe beschäftigen. Neben der Planung neuer Fabriken „auf der grünen Wiese“ geht es heute vor allem um Anpassungen und Optimierung häufig über lange Zeit gewachsener Fabrikstrukturen.
Zeitgemäße Fabrikplanung bezieht die Gestaltungsfelder der Produktion, also Prozesse, Logistik, Layout, Kapazität, Ressourcen und Personal in ein ganzheitliches Konzept ein. Neben aktuellen Trends und Lösungen aus der Praxis vermittelt das Seminar Methoden und Hilfsmittel, mit denen heute die Produktion gestaltet wird.
 
28. Juni 2012
Bereitstellungslogistik
Produzierende Unternehmen müssen in einem zunehmend turbulenten Umfeld agieren. Die Produktvarianz steigt und der Markt verlangt nach kleineren Losgrößen. Unter diesen Herausforderungen muss eine leistungsstarke Logistik die Lieferfähigkeit jederzeit sicherstellen können. Dazu werden im Seminar die Bausteine der klassischen Materialflussplanung (z.B. Lagerdimensionierung, Kanban-Planung etc.) aufgezeigt und bezogen auf aktuelle Herausforderungen diskutiert.
Die Gestaltung effizienter Logistikstrukturen geht dabei weit über die materielle Vernetzung einzelner Produktionsbereiche hinaus: Logistikprozesse wie Wareneingang, Lagerhaltung, Kommissionierung und Bereitstellung müssen inklusive der dazwischen liegenden Transporte zu einem ganzheitlichen System verknüpft werden. Die Praxis verlangt somit neue Konzepte der Informationslogistik.
Neue Technologien zur automatischen Erfassung und Identifikation wie RFID und PDAs können in der industriellen Praxis erfolgreich eingesetzt werden. In der Veranstaltung werden Grundkenntnisse und Methoden der Logistikplanung diskutiert und anhand von Praxisbeispielen Wege zur Umsetzung aufgezeigt.
 
6. - 7. September 2012
Potenziale und Trends im Bereich der CAD/CAM/NC-Verfahrenskette
Im Produktentstehungsprozess sind die Arbeitsvorbereitung und Fertigung von zentraler Bedeutung, da in diesem Schritt maßgeblich Einfluss auf die Herstellungskosten genommen wird. Dabei kommen unterschiedliche Software- und Steuerungssysteme zum Einsatz, die die zur Produkt- und Prozessplanung notwendigen Informationen generieren und verarbeiten. Um den aktuellen Herausforderungen in der industriellen Fertigung weiterhin bedarfsgerecht begegnen zu können, werden diese Lösungen konsequent weiterentwickelt und um innovative Bausteine ergänzt.
Das Ziel dieses Seminars liegt darin, den aktuellen Stand der Technik in den Bereichen der Fertigungsplanung und Steuerungstechnik und hier insbesondere der Schnittstelle zwischen beiden Bereichen aus Sicht der industriellen Praxis und Forschung zu beleuchten sowie aktuelle Entwicklungstrends aufzuzeigen. Im Rahmen dieses Seminars werden die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen CAD/CAM, NC-Programmierung und NC-Simulation vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von Ansätzen und Werkzeugen in Prozesse der Fertigungsauftragsabwicklung. Das Programm wird von aktuellen Forschungsarbeiten aus dem Bereich der CAD-CAM-NC-Verfahrenskette abgerundet.
 
11. September 2012
Toleranzmanagement in der Montage
Konstruktion und Montage sind sowohl funktional als auch wirtschaftlich von besonderer Bedeutung im Produktentstehungsprozess. Produktfunktionen werden meist erst durch das Zusammenspiel von Bauteilen generiert, so dass z.B. die Montagegenauigkeit Funktionen des Produktes beeinflusst. Zudem fallen während der Montage oftmals zeit- und kostenintensive Justagetätigkeiten an. Der Produktaufbau, der Montageprozess sowie die Montageausrüstung bestimmen dabei die Effizienz der Abläufe.
In diesem Seminar soll die Thematik der Toleranzen in den Vordergrund gestellt werden, welche sowohl die Produktfunktion, als auch die Montageeffizienz signifikant beeinflussen. Hier spielen Toleranzen der Bauteile des Produktes selbst, die Toleranzen der Anordnung der Bauteile zueinander sowie die Toleranzen der am Prozess beteiligten Montage-, Mess- und Einstellvorrichtungen eine Rolle. Diese Größen können bei der Festlegung der Montageabfolge und des Montageprozesses herangezogen werden. Besonderes Potenzial liegt dabei in der Rückführung von Prozessgrößen in vorgelagerte Prozessschritte, um ein Lernen hinsichtlich der Toleranzen zu ermöglichen.
Im Seminar Toleranzmanagement werden allgemeine Ansätze wie z.B. die Monte Carlo Toleranzsimulation und Methoden aus Konstruktion und Anlagenbau vorgestellt sowie Beispiele aus der Praxis erläutert und diskutiert. Experten aus Forschung und Industrie stellen Ansätze und umgesetzte Lösungen vor, wie Toleranzen im Produktentstehungsprozess bestmöglich beherrscht werden können
 
12. - 13. September 2012
6. Aachener Technologiemanagement - Tagung
Technologien haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Sie stellen strategische Unternehmensressourcen dar und können der Schlüssel zu neuen Märkten sein. Werden ihre Entwicklungspotenziale allerdings falsch eingesetzt oder nicht rechtzeitig erkannt, ist die zukünftige Erfolgsposition eines Unternehmens schnell gefährdet. Ein Erfolgsfaktor ist es demnach, Chancen und Risiken technologischer Entwicklungen schnell zu erkennen und richtig einzuordnen.
Ein durchdachtes Technologiemanagement ist heute kein Luxus mehr, sondern ein Muss! Technologieorientierte Unternehmen dürfen nicht von neuen Technologien überrascht werden. Sie sind gezwungen, Technologien schnell zu identifizieren, kundenorientiert zu entwickeln, einzusetzen und rechtzeitig wieder zu substituieren. Aufgabe des Technologiemanagements ist es demnach, die für aktuelle und zukünftige Leistungen benötigten Technologien (Produkt-, Produktions- und Materialtechnologien) zum richtigen Zeitpunkt und zu angemessenen Kosten bereitzustellen. Themen wie Technologiefrüherkennung, Technologiestrategie sowie Technologieplanung und -bewertung müssen mit passenden Prozessen und Strukturen untermauert werden, um ein effizientes Technologiemanagement zu erzielen.
Das Fraunhofer IPT richtet 2011 zum fünften Mal die Aachener Technologiemanagement-Tagung aus. In einer zweitätigen Veranstaltung wird praxisnah vorgestellt, wie Unternehmen ihr Technologiemanagement effizient gestalten. Technologiemanagement wird am Beispiel erfolgreicher Unternehmen verdeutlicht sowie die unternehmensspezifische Gestaltung von Prozessen und Methoden diskutiert. Neben Referenten aus Industrie, Wissenschaft und Beratung kommen bei der Tagung auch die Teilnehmer zu Wort: Zwischen den Vorträgen zu aktuellen Themenstellungen des Technologiemanagements besteht die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Eine Tagung für
Fach- und Führungskräfte technologieorientierter Unternehmen
 
26. - 27. September 2012
Basisseminar für Umformtechnik
Die Umformtechnik umfasst alle Fertigungsverfahren, in denen Werkstücke durch bildsame plastische Formänderung erzeugt werden. In diesem Seminar wird ein breiter Überblick über die einzelnen Verfahren der Massiv- und Blechumformung vermittelt, wobei die wichtigsten Grundlagen zur Metallverformung und Plastomechanik ebenso behandelt werden wie Themen der Maschinen-, Werkzeug- und Schmierungstechnik. Des Weiteren werden Aspekte wie die Beurteilung von Bauteileigenschaften anhand von Messwerten und Randzonenanalysen beleuchtet.
Die in den Vorträgen erworbenen Grundlagenkenntnisse werden in praktischen Vorführungen an Umformpressen und Prüfständen vertieft. Dabei wird der Grundgedanke verfolgt, industrielle Problemstellungen des Umformens sowie deren Ursachen besser verstehen und lösen zu können. Es ist ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen vorgesehen, um die individuellen Interessen und Vorkenntnisse der Teilnehmer zu berücksichtigen.

Damit ist das Seminar zum einen für Technologen geeignet, die sich erst seit kurzem mit der Umformtechnik auseinandersetzen bzw. die Ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten. Zum anderen richtet sich das Seminar auch an Mitarbeiter aus weniger technologieintensiven Bereichen umformtechnisch geprägter Unternehmen, für die technologische Grundlagenkenntnisse im Arbeitsalltag, z. B. im Gespräch mit Kunden, hilfreich wären.

 
26. - 28 September 2012
Top Executive Seminar Lean Innovation
Für die Konkurrenzfähigkeit von Forschung und Entwicklung ist es erfolgsentscheidend, nicht nur die Effektivität in F&E zu steigern, sondern zeitgleich auch die Effizienz. Echte Produktdifferenzierung muss bei reduziertem Ressourceneinsatz erzielt werden. Hier setzt Lean Innovation an. Ziel von Lean Innovation ist es, die Grundsätze des Lean Thinking auf das Management von F&E zu übertragen. Bislang wurde der Übertrag in ersten Ansätzen begonnen aber keineswegs systematisch vollzogen. So wurden für die Produktion die Lean Thinking Grundsätze umfangreich interpretiert und anhand zahlreicher Beispiele umgesetzt, vergleichbare Leitmotive für die Umsetzung von Lean Innovation fehlen noch: Lean Innovation befindet sich heute „auf dem Weg zur Systematik“.
Lean Innovation beschreibt mit vier Leitsätzen und 12 Prinzipien die entscheidenden Handlungsfelder, um die Innovationsprozesse in einem wertorientierten Unternehmen – dem „Lean Enterprise“ – zu gestalten.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer zur Umsetzung von Lean Innovation im eigenen Unternehmen zu befähigen. Dabei werden insbesondere die Management- und Führungsaufgaben beleuchtet, um die Innovationsproduktivität nachhaltig zu steigern.
 
16.-17. Oktober 2012
Grundlagenseminar Zahnrad- und Getriebetechnik
Zahnräder unterliegen hinsichtlich ihrer Auslegung in Bezug auf Tragfähigkeit und Laufverhalten hohen Ansprüchen und stehen daher im besonderen Fokus des Konstruktionsprozesses von Antriebssträngen. Gültige Berechnungsverfahren des allgemeinen Maschinenbaus sind nur bedingt für die Anwendung in der Zahnradtechnik geeignet, weshalb sich für die Handhabung dieser Baugruppe eigenständige Berechnungsstandards etabliert haben. Zudem unterliegt die Herstellung eines Zahnrades aufgrund der spezifischen geometrischen Gestaltung einer vergleichsweise aufwendigen, gekoppelten Maschinenkinematik.
Zur wirtschaftlichen Fertigung unterschiedlicher Losgrößen haben sich daher diverse Herstellungsverfahren mit verschiedenartigen Eigenheiten bezüglich des Herstellungsprozesses sowie der resultierenden Zahnkontur und Oberflächenfeinstruktur etabliert. Anwender im Bereich der Zahnradtechnik haben demzufolge die Aufgabe unter unterschiedlichen Varianten der Zahnradherstellung bzw. geometrischen Gestaltung des Zahnrades eine Auswahl zu treffen. Zugleich sollen die Zahnräder den Anforderungen an Tragfähigkeit und Geräuschverhalten genügen sowie dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit entsprechen. Hierzu ist eine genaue Kenntnis von Herstellungsverfahren und Einsatzeigenschaften von Zahnrädern notwendig.
Im Seminar werden grundlegende Eigenschaften des Maschinenelements Zahnrad, Zahnradherstellungs- und Qualitätsprüfungsverfahren sowie Untersuchungs- und Bewertungsansätze hinsichtlich Tragfähigkeit und Laufverhalten aufgezeigt. Weiterhin werden Herausforderungen und Möglichkeiten unterschiedlicher Auslegungsstrategien präsentiert und diskutiert. Das Veranstaltungskonzept legt zudem einen Schwerpunkt auf Methoden der Interpretation, Analyse und Lösung von Problematiken in Fertigung und Einsatz von Zahnrädern. Daher werden mögliche Komplikationen anhand von Praxisübungen gemeinsam diskutiert und gelöst.
 
17. - 18. Oktober 2012
Prozess- und Zustandsüberwachung an Produktionsmaschinen
Die Anforderungen an moderne Produktionsmaschinen hinsichtlich ihrer Produktivität steigen kontinuierlich. Gleichzeitig wird eine hohe Qualität der gefertigten Produkte vom Kunden gefordert. Zur Erfüllung dieser gegensätzlichen Anforderungen ist es eine zwingende Voraussetzung, Produktionsmaschinen und –prozesse zu jeder Zeit in ihrem optimalen Arbeitspunkt zu betreiben. Um Maschinenausfälle und Produktionsausschuss zu vermeiden, geht der Trend zur kontinuierlichen Überwachung des Maschinenzustands und Produktionsprozesses. Die heutzutage immer häufiger praktizierte, zustandsorientierte Instandhaltung der Produktionsmaschinen basiert auf diesen Daten. Eine Überwachung des Produktionsprozesses trägt dazu bei, die Lebensdauer von Werkzeugen besser ausnutzen sowie Stillstandszeiten und Produktionsausschuss z.B. durch gebrochene Werkzeuge vermeiden zu können.
Ziel dieses Seminars ist es, einen Einblick in den aktuellen Stand der Prozess- und Maschinenzustandsüberwachung zu geben. Dabei wird den Teilnehmern ein Überblick über verfügbare Überwachungslösungen und -technologien vermittelt. Themengebiete des Seminars bilden moderne Zustandsüberwachungskonzepte, Prozessüberwachungs- und Regelungssysteme sowie neueste Entwicklungen hinsichtlich der Sensorik und der Methoden zur Signalauswertung. Darüber hinaus werden aktuelle, themenrelevante Forschungstätigkeiten des WZL präsentiert.
 
5. - 7. November 2012
9. Aachener Management Tage
Entschlossenes Handeln des Managements hat dazu geführt, dass deutsche produzierende Unternehmen die existenzielle Bedrohung der Krise erfolgreich abgewendet haben. Auf dem Weg aus der Rezession gilt es nun, die Gelegenheit zu nutzen, durch Produktoffensiven und Business Excellence die eigene Unternehmensposition nachhaltig zu stärken.
Die beschriebene Situation rückt die Effizienzsteigerung und Optimierung der eigenen Prozesse verstärkt in den Fokus der Unternehmensführung. Lean Management beschreibt die Fokussierung auf echte Wertschöpfung und die Vermeidung von Verschwendung als obersten Grundsatz, die in dieser Situation einen wichtigen Schlüssel zum Erfolg darstellt. Neben den klassischen Zielgrößen bieten verkürzte Innovationszyklen, Lieferflexibilität und Kundenindividualisierung die Möglichkeit, sich im verschärften Wettbewerb zu differenzieren. Wie bei den vorangegangenen Veranstaltungen geben anerkannte Lean-Experten in praxisnahen Vorträgen ihre neuesten Erkenntnisse weiter, wie die Potenziale des Lean Managements durch konsequente Anwendung der Lean-Prinzipien gehoben werden können.
Die Aachener Management Tage adressieren aktuelle Branchenthemen und Fragestellungen. Entscheidend für den Unternehmenserfolg ist es, die Herausforderungen der Zeit zu erkennen und sich durch schnelles, zielgerichtetes Handeln den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Führende Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft vermitteln im Rahmen der 8. Aachener Management Tage erfolgreiche Ansätze und Vorgehensweisen für die kontinuierliche Entwicklung Ihres eigenen Unternehmens zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenserfolgs.
Lassen Sie sich von Vorträgen mit höchster Praxisrelevanz inspirieren, diskutieren Sie interessante Ansätze mit Experten sowie Teilnehmern anderer Unternehmen und knüpfen Sie wichtige Kontakte zu Entscheidern Ihrer Branche.

Eine Veranstaltung für
Unternehmenslenker und Entscheider.
 
06. - 07. November 2012
Basisseminar Zerspantechnik
Ein Seminar zur theoretischen und praktischen Schulung für Anwender der Zerspantechnik, Maschinenbediener, Meister sowie Werkstatt- und Abteilungsleiter aus den Bereichen Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Service und Vertrieb. Den Seminarteilnehmern werden Grundlagenkenntnisse zu Prozessen, Werkzeugen, Kühlschmierstoffeinsatz und Messmitteln vermittelt, um im industriellen Arbeitsalltag Problemstellungen der Zerspanung mit geometrisch bestimmter Schneide lösen sowie deren Ursachen besser verstehen zu können. Anhand praktischer Demonstrationen an Maschinen und Werkzeugen soll das vermittelte Grundlagenwissen vertieft werden.
 
13. November 2012
Production Systems im Mittelstand
Ein Production System als systematisches Werk an gelebten Regeln und Normen befähigt Ihr Unternehmen, individuelle Stärken herauszuarbeiten und Lerneffekte auszunutzen. Um die individuelle Wettbewerbsposition nutzen und weiterentwickeln zu können, muss das Production System speziell auf die Anforderungen Ihres Geschäftsumfelds zugeschnitten sein.
Die Teilnehmer des Seminars erfahren daher in anschaulichen Vorträgen, wie ein Production System entwickelt und speziell an die Belange mittelständischer Unternehmen angepasst werden kann. Es wird betrachtet, wie Production Systems zu gestalten sind und welche Prinzipien und Methoden verankert werden sollten. Darüber hinaus wird auf die Konzeption, Einführung und Erfolgsmessung durch Kennzahlen eingegangen.
Die Herausforderungen und kritischen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Production Systems in mittelständischen Unternehmen werden dabei anhand von Fallbeispielen aufgezeigt.
 
14. - 15. November 2012
Basisseminar Schleiftechnik
Aufgrund der starken Nachfrage aus der Industrie veranstaltet die WZL Aachen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen regelmäßig das „Basisseminar Schleiftechnik“. Das Basisseminar steht unter dem Motto „Theoretische und praktische Schulung für Anwender“. Dabei wird der Grundgedanke verfolgt, industrielle Problemstellungen des Schleifens sowie deren Ursachen besser verstehen und lösen zu können. Das Seminar vermittelt ein grundlegendes Verständnis des Spanbildungsprozesses und der Schleifprozessparameter sowie – verfahren. Die Grundlagen des Abrichtens, Messens und Prüfens sowie zu Kühlschmierstoffen, Schleifwerkzeugen und Prozessüberwachung werden erklärt. Die in den Vorträgen erworbenen Grundlagenkenntnisse werden in praktischen Vorführungen an Schleifmaschinen und Prüfständen vertieft. Zusätzlich werden in Kleingruppen Fallbeispiele bearbeitet.

Damit ist das Seminar für Technologen geeignet, die sich erst seit kurzem mit der Schleiftechnik auseinandersetzen bzw. die ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten. Außerdem ist das Seminar geeignet für Mitarbeiter aus weniger fertigungsnahen Bereichen schleiftechnisch geprägter Unternehmen, für die technologische Grundlagenkenntnisse im Arbeitsalltag, z. B. im Gespräch mit Kunden, hilfreich sind.

 
14. November 2012
Global Footprint Design - Beherrschung internationaler Wertschöpfung
Sie haben oder planen einen Produktionsstandort im Ausland? Sie wollen Ihre Prozesse besser an den jeweiligen Standort anpassen? Sie müssen Ihre Wertschöpfungsumfänge neu verteilen?
Das Seminar richtet sich an Führungskräfte, die für die Planung und Gestaltung von standortübergreifenden Produktionsprozessen verantwortlich sind. In Kurzvorträgen werden aktuelle Trends sowie entscheidende Kriterien standortübergreifender Produktion (z.B. Kostenstrukturen, Logistikprozesse, Vernetzung komplexer Prozessketten) und die Einbindung und Schnittstellengestaltung dazugehöriger indirekter Prozesse wie Engineering, Konstruktion, Instandhaltung und Arbeitsvorbereitung vorgestellt.
Anhand aktueller Fallbeispiele aus der Industrie wird gezeigt, wie systematisch Standort- und Produktionsnetzwerkentscheidungen vorbereitet und getroffen werden können. Hierfür relevante Planungs- und Entscheidungshilfsmittel werden anhand von Praxisbeispielen vorgestellt.
 
20. - 21. November 2012
4. Aachener HPC-Konferenz
In der aktuellen Marktsituation steht die Produktion unter einem hohen Leistungsdruck hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Qualität. Dabei darf der zunehmende Kostendruck nicht dazu führen, dass wichtige Fortschritte im Bereich der Produktivitätssteigerung ausbleiben. Vielmehr müssen innovative Produktionskonzepte und Hochleistungstechnologien neue Ansätze für eine Kosten- und Zeitoptimierung der Fertigung liefern, um zukünftig eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
In diesem Zusammenhang steht die Technologie der Hochleistungsbearbeitung (HPC) für neue Entwicklungen zur signifikanten Reduzierung von Hauptzeiten und Durchlaufzeiten. Dies wird durch die Steigerung der Zeitspanvolumina, durch angepasste Werkzeug- und Maschinenkonzepte sowie durch die ganzheitliche Betrachtung und Optimierung der Prozesskette erreicht.
Im Rahmen der Konferenz berichten erfahrene Referenten aus Industrie und Forschung über Erkenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Hochleistungszerspanung mit geometrisch bestimmter Schneide. Das Seminar dient als Diskussionsforum und beinhaltet die Demonstration von aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Zerspanungstechnologie an zahlreichen Prüfständen.
 
 
11. Dezember 2012
Montageorganisation
Für den Standort Deutschland ist die Montage als einer der mitarbeiterstärksten Beschäftigungsbereiche von hoher Bedeutung. Wie kein anderer Unternehmensbereich muss die Montage flexibel auf Marktveränderungen reagieren, um den Unternehmenserfolg zu sichern. Gleichzeitig müssen verdeckte Probleme aus vorgelagerten Bereichen in der Montage kompensiert werden. Produzierende Unternehmen müssen die Varianz in der Montage beherrschen sowie Montageprozesse gezielt planen, steuern und kontrollieren.
Das Seminar vermittelt neben aktuellen Trends in der Montagegestaltung innovative Lösungen aus Wissenschaft und Praxis. Es werden Methoden und Werkzeuge vorgestellt, um sowohl Standplatz- als auch Fließmontagen effizient zu gestalten und zu steuern. Dabei werden ebenso angrenzende Prozesse wie z.B. Logistik und Materialbereitstellung mit einbezogen, um Lösungsansätze für eine ganzheitliche Optimierung der Montage aufzuzeigen.
 
12. Dezember 2012
Elektromobilität
Der Markt für Elektroautos wird mit 5-10% Marktanteil für das Jahr 2020 angenommen. Unabhängig vom Marktpotenzial sind es gesetzliche Rahmenbedingungen, die das Thema Elektromobilität auf die Agenda gebracht haben. Die Automobilindustrie ist sich diesen Entwicklungen bewusst. Allerdings kann die Verwendung bestehender Fahrzeugkonzepte für die Elektromobilität dazu nur den ersten Schritt darstellen. Aufgrund der Mehrkosten der Batterie sind diese nicht wettbewerbsfähig. Die Gesamtkosten des Elektroautos müssen auch bei den zunächst geringen Stückzahlen soweit reduziert werden, dass es zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor konkurrenzfähig ist.
Neue Fahrzeugkonzepte und Produktionsstrukturen sind erforderlich. Diese können nur durch eine integrierte Produkt- und Prozessentwicklung entstehen. Dabei geht es nicht um die Optimierung einzelner Komponenten im Sinne einer kostenoptimierten Konstruktion. Technologische Systeme und die Produktarchitektur müssen unter Berücksichtigung des gesamten Produktionsprozesses sowie der gesamten Wertschöpfungsstruktur optimiert werden. Schwerpunkt der Veranstaltung ist daher, neben aktuellen Erkenntnissen aus Praxis und Wissenschaft Lösungsansätze für die Produktion von Elektrofahrzeugkomponenten zu ermitteln. Die Prozesse ausgewählter Komponenten werden dabei näher beleuchtet und Ansätze zur integrierten Produkt- und Prozessentwicklung vorgestellt.
 
Einen vollständigen Überblick über die Veranstaltungen im laufenden Jahr finden Sie auf den Seiten des WZLforum.
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