Projekt
ACCENT

 

Adaptive Control of Manufacturing Processes for a New Generation of Jet Engine Components

Um hohe Triebwerksleistungen zu erreichen, beschränken thermische und mechanische Belastungen die Materialauswahl für sicherheitskritische Komponenten auf schwer zerpanbare Superlegierungen. Bei der Zerspanung dieser Titan- und Nickelbasislegierungen entsteht ein erhöhter Werkzeugverschleiß, der nur schwierig abgeschätzt werden kann. Prozessparameter müssen zur Sicherstellung der Bauteilqualität oft auf ein Minimum reduziert und Werkzeuge bereits frühzeitig gewechselt werden. Das Forschungsprojekt ACCENT soll den europäischen Triebwerksherstellern Möglichkeiten aufzeigen, wie durch den Einsatz adaptiver Regelungssysteme maximale Produktperformance erreicht werden kann. Hierzu wird in Zusammenarbeit mit der Europäischen Luftaufsichtsbehörde (EASA) ein neuer Standard entwickelt, der es erlaubt Prozessparameter innerhalb gegebener Grenzen adaptiv zu regeln.

Arbeitsschwerpunkte

  • Reduzierte Prozesszeiten bei gleichbleibender Bauteilqualität hinsichtlich Geometrie, Oberflächen- und Randzoneneigenschaften
  • Optimierung des Werkzeugeinsatzes
  • Kostenreduktion durch Vermeidung einer wiederholten Bauteilprüfungen nach der Fertigung

Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union im 7. Rahmenprogramm.



 

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Ansprechpartner(in):
Dr.-Ing. Matthias Brockmann
 
Herwart-Opitz-Haus 54B 303
Tel.: +49 241 80-20255
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Brockmann@wzl.rwth-aachen.de