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Werkzeugbau Akademie nimmt Arbeit auf
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  © WZL • RWTH Aachen • 25. Mai 2013 • KontaktAnfahrtImpressumHaftungsausschluss

Mehrwert für den Werkzeugbau "Made in Germany"

Werkzeugbauakademie_120x180Der Werkzeugbau nimmt eine entscheidende Schlüsselposition in der industriellen Wertschöpfungskette als Bindeglied zwischen Produktentwicklung und Produktion ein, denn mit seinen Werkzeugen ist er für die prozesssichere und kostengünstige Herstellung von Produkten verantwortlich. Deutschland stellt mit Japan und den USA weltweit den Schwerpunkt der Branche dar. In Deutschland existieren rund 5.700 Werkzeugbaubetriebe mit rund 70.000 Beschäftigten - noch, denn der Fachkräftemangel bedroht besonderes diese Branche massiv in den nächsten 5 bis 10 Jahren.

Qualität und zufriedene Kunden entstehen durch die genaue Kenntnis der Produktionsprozesse, in denen ein Werkzeug zum Einsatz kommt. Je genauer das Anforderungsprofil eines Werkzeugs bekannt ist -Standzeit, Oberflächengüte, Verschleißfestigkeit bis hin zu intelligenten Lösungen für einen wichtigen wertschöpfenden Prozess beim Kunden - desto wirtschaftlicher ist die Lösung. Je günstiger dann das Werkzeug mit gleich hohen Qualitätsanforderungen hergestellt werden kann, desto näher befindet man sich am Ziel des optimalen Werkzeugs.
Die neu gegründete Werkzeugbau Akademie positioniert sich genau an dieser Herausforderung. Sie bietet der Werkzeugbaubranche das, was sie aktuell benötigt, um einerseits innovativ gestaltete Produkte zu marktgerechten Preisen anzubieten und andererseits dem Fachkräftemangel aktiv entgegen zu wirken. Neben Beratung einzelner Unternehmen des Werkzeugbaus ist das Forschen in Schwerpunktthemen im Verbund mit der RWTH Aachen, Instituten der Fraunhofer Gesellschaft und Unternehmen der Branche wichtiger Bestandteil der Werkzeugbau Akademie. Drittes und wichtiges Standbein der Akademie ist eine exakt auf die Branche zugeschnittene und mit ihr gemeinsam entwickelte modulare Weiterbildung, die eine in Deutschland bisher nie dagewesene Flexibilität bietet.

Kundenbindung bekommt in der Werkzeugbau Akademie eine völlig neue Bedeutung, denn hier werden neue Wege der Partnerschaft für und mit der Branche des Werkzeugbaus beschritten. Hier geht es um ein Netzwerk von Unternehmen, die Partner der Werkzeugbau Akademie geworden sind oder noch werden. Gemeinsames Vorgehen in der Schwerpunktforschung für den Werkzeugbau mit Themen wie anforderungsgerechte Werkzeugkonzepte, hohe Oberflächengüte und geringer Verscheiß aber auch optimale Wege zur Industrialisierung ist der Schlüssel. Das gemeinsame Lernen geht jedoch weiter. Die Werkzeugbau Akademie bietet mit ihren Universitäts- und Forschungspartnern aus der Fraunhofer Gesellschaft und der RWTH Aachen sowie weiteren ausgewählten herausragenden Forschungspartnern der Werkzeugbau Branche Weiterbildung in einem vollkommen flexiblen, neuartigen Format an, das intelligent und anforderungsgerecht jenseits ausgetretener Weiterbildungspfade aufgebaut wurde. Kern aller Aktivitäten ist der Demonstrationswerkzeugbau, in dem Forschung, Prototypenbau, Kleinserien aber auch Weiterbildung stattfinden wird.

"Wir haben heute nicht mehr die Zeit, zwanzig Jahre Berufserfahrung aufzubauen, sondern wir müssen mit intelligenten Aus- und Weiterbildungsprogrammen die verkürzte Berufserfahrung kompensieren, da wir die klassischen Karrieren nicht mehr haben." so Dr. Wolfgang Boos, geschäftsführender Gesellschafter der Werkzeugbau Akademie. Das Weiterbildungsprogramm der Werkzeugbau Akademie besteht neben Seminaren aus Zertifikatkursen, die flexibel über individuell angepasste Wahlfächer und Zeiträume bis zu einem Master der RWTH Aachen ausgebaut werden können. In diesem Master wurde erstmalig das sonst übliche starre Zeitkontinuum aufgelöst und alle Kurse und Kurskombinationen wurden allen Personen der Werkzeugbau Branche geöffnet. Einzig der akademische Grad selbst kann nur von Personen mit allgemeiner Hochschulzugangsberechtigung und einem ersten erfolgreich abgeschlossenen berufsqualifizierenden Hochschulstudium erlangt werden.

Bei dem gesamten Angebot der Werkzeugbau Akademie kann auf Erfahrungen mit der Branche aus über zehn Jahren zurückgegriffen werden: das Branchenkolloquium "Werkzeugbau mit Zukunft", in dessen Rahmen jeweils der beste Werkzeugbau Deutschlands gekürt wird, die "aachener initiative", die bereits zu zahlreichen Pilotprojekten mit rund 15 Partnerunternehmen führte und schließlich die Aachener Werkzeug-Datenbank, die die umfangreichste ihrer Art ist.

Am 26./27. Oktober 2011 stellt sich die Werkzeugbau Akademie der Öffentlichkeit mit dem Weiterbildungsprogramm sowie dem Demonstrationswerkzeugbau und ihren Seminarräumen vor.

w.boos@Werkzeugbau-akademie.de
www.werkzeugbau-akademie.de