Gruppe Automatisierungstechnik
Forschungsbereich automatisierte Inbetriebnahme

 

Forschung | Industrie | Lehre

initial_200
  • inITial - Steuerungsbasierte Testkonzepte für Produktionsanlagen
    Der Inbetriebnahmeprozess stellt bei der Entwicklung von automatisierten Industrieanlagen eine der aufwändigsten Phasen dar. Dies ist unter anderem dadurch begründet, dass er zeitlich am Ende des Montageprozesses eingeordnet ist und die korrekte Programmierung erst nach der Gesamtintegration aller Module durch Tests verifiziert werden kann. Obwohl vorher ggf. bereits einzelne Module der Anlage zu Verfügung stehen, ist die übergreifende Prüfung der korrekten Funktion ohne ein sehr detailliertes Anlagenmodell und ein komplexes Testframework nicht überprüfbar. Die Überprüfung ist wenig automatisiert und findet daher in zeitaufwändigen und wenig systematisch angelegten manuell durchgeführten Einzeltests statt.
    Im Rahmen des Projektes inITial wurde als Lösungsansatz das Testframeworks „CoDiAC“ entwickelt, um mittels Werkzeugen der Informationstechnik wie einer automatisierten Testausführung, einer systemweiten Anlagendiagnose oder der Anwendung von Signalanalyseverfahren den Inbetriebnahmeprozess von modularen Montageautomaten ohne ein aufwändiges Anlagenmodell zu optimieren.
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mepro_200
  • MePro
    Die auf Steuerungsebene abgebildeten Produktionsabläufe werden dank steigender Gerätefunktionalität stetig komplexer. Für die Programmierung kommen dabei neben der IEC61131-3 zunehmend Hochsprachen, wie bspw. C, C++, Java oder C# an zum Einsatz.
    Aus Sicht des Unternehmers ist aber vor allem die Fragestellung nach der Effizienz der programmierten Abläufe innerhalb des Fertigungssystems relevant. Ineffiziente Vorgänge, z.B. unnötige Standzeiten von Maschinen oder Robotern werden heute häufig erst während des operativen Betriebs deutlich.
    Es ist gegenwärtig nicht möglich, während des laufenden Prozesses und nur unter Anwendung von Wissen über den Prozessablauf, steuerungsübergreifend optimierend auf ihn einzuwirken. Im Projekt MePro wurde daher ein Ansatz entwickelt, mittels grafischer Modellierung verteilter hierarchischer Zustandsautomaten auf Steuerungsebene zusätzliche herstellerübergreifende Wege der Prozessbeeinflussung zu schaffen.

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Ansprechpartner(in):
Simon Storms, M.Sc. RWTH
Gruppenleiter(in)
ADITEC-Gebäude 312
Tel.: +49 241 80-27448
Fax: +49 241 80-22293
Mail: S.Storms@wzl.rwth-aachen.de