Karriere am WZL

 

Masterarbeit oder Bachelorarbeit oder Projektarbeit

am Forschungsbereich Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, Abteilung Modellbasierte Systeme
 

Weiterentwicklung eines miniaturisierten Generators zur Versorgung von Sensorik an einem medizinischen Bohrer

Ausgangssituation
Um tauben Menschen das Hören zu ermöglichen, kann ein Cochlea Implantat eingesetzt werden. Dazu muss eine Elektrode operativ in die Hörschnecke (Cochlea) eingebracht werden. Die benötigten Zugänge werden derzeit häufig hochinvasiv angelegt. Um die Risiken der Cochlea Implantation zu senken sowie den Krankenhausaufenthalt und die Regenerationszeit der Patienten zu verkürzen, soll zukünftig verstärkt ein minimalinvasiver Operationsprozess verwendet werden. Der visuelle und instrumentalische Zugang zum Operationsfeld im Innenohr wird über drei lineare Bohrkanäle geschaffen.
Die Risiken dieses Bohrprozesses liegen vor allem bei der Nähe der Bohrkanäle zu hochsensitiven Strukturen wie Gesichts- und Geschmacksnerven. Diese dürfen weder durch direkten Kontakt mit dem Bohrer, noch durch erhöhte Temperatur, die durch den Bohrprozess eingebracht wird, geschädigt werden.
Ziel eines aktuellen Projekts am WZL ist die messtechnische Absicherung dieses handgeführten, minimalinvasiven Bohrprozesses unter anderem durch eine Temperaturüberwachung im Bohrgrund.

 
Inhalt der Arbeit
Zur Energieversorgung der verwendeten Sensorik wurde bereits ein Generator entwickelt, der durch Induktion in einem spezifischen Drehzahlbereich Strom erzeugt. Ziel dieser ausgeschriebenen Arbeit ist die Weiterentwicklung und Miniaturisierung des Generatorkonzepts im Hinblick auf den Einsatz in einem erweiterten Drehzahlbereich.
Es besteht die Möglichkeit entstandene Konzepte zu fertigen und an einem Versuchsstand zu testen.
Die Entwicklung des Generatorkonzeptes geschieht unter medizintechnischen Gesichtspunkten und muss Aspekte wie die Biokompatibilität und Sterilisierbarkeit berücksichtigen.
Teilaufgaben
• Recherche von miniaturisierten Generatorkonzepten
• Anforderungsanalyse an Generator und Auswahl eines Konzepts
• Auskonstruktion des gewählten Konzepts
• Fertigung und Validierung
Themenumfeld
• Medizintechnik
• Messtechnik
Geboten wird
• Umfangreiche Betreuung
• Abgegrenzte Aufgabenstellung, schnelle Bearbeitung möglich
• Mitarbeit an aktuellen Forschungsthemen
• Eigenverantwortliche Bearbeitung einer Themenstellung
 
Voraussetzungen:
• Motivation und Einsatzbereitschaft
• Hohe Selbstständigkeit
• Interesse an medizintechnischen Fragestellungen
• Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Zeitaufwand: 11,00 Arbeitsstunden

Ansprechpartner(in):
Anna-Lena Knott
 
Cluster Produktionstechnik 3A 148
Tel.: +49 241 80-20600
Fax: +49 241 80-22293
Mail: A.Knott@wzl.rwth-aachen.de