Gruppe Informationstechnik und -management

 

Forschungbereich Produktlebenszyklus-Management (PLM)

Forschung | Industrie | Lehre

coea31_200
  • Effiziente Auftragsabwicklung für individualisierte Werkzeugmaschinen durch Modellierung von Produktfamilien (CoE A3.1)
    Im Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ wurde ein neuer Ansatz entwickelt, der speziell die im Werkzeugmaschinenbau übliche Kombination aus Konfiguration und Anpassung adressiert. Ziel ist eine größtmögliche Dezentralisierung beim Aufbau variantenreicher CAx-Daten bei gleichzeitiger Sicherstellung der Datenkonsistenz. Hierzu werden werkzeuginterne Konfiguratoren genutzt, mit denen konfigurierbare Projektdaten innerhalb der einzelnen Disziplinen effizient erstellt werden können. Über Webservices werden Daten automatisch ausgelesen, durch Modelltransformationen in einheitliche Merkmalsmodelle überführt und mit einem Merkmalsmodell der externen Varianz verknüpft. Durch die Modellverknüpfung lassen sich ausgehend von einer zentralen und konsistenten Konfiguration alle angebundenen CAx-Werkzeuge synchron konfigurieren. Der Ansatz wurde zur Überprüfung der grundsätzlichen Machbarkeit in Form eines Prototyps realisiert.
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avilus_200
  • AVILUS
    Ziel von dem BMBF-geförderten AVILUS-Projekt ist die anwendungs- und benutzerorientierte Erforschung, Entwicklung und Erprobung zukunftsorientierter Technologien im Kontext virtueller und erweiterter Realität ausgehend von Anwendungsszenarien verschiedener Branchen deutscher Schlüsselindustrien. Ein Schwerpunkt besteht dabei in der Bereitstellung eines phasenübergreifenden Informationsmanagements, das eine angemessene Erstellung, Aufbereitung und Nutzung digitaler Information während des gesamten Lebenszyklus der Produktionsmittel von ihrer Entstehung über die Nutzung bis zur Entsorgung ermöglicht. Das WZL hat im AVILUS-Projekt gemeinsam mit den Industrie-Partnern Technologien zur Informationsintegration von Daten aus heterogenen CAx-Systemen entwickelt. Die zusammengeführten Daten werden genutzt, um im Service die situationsbezogene Informationsbereitstellung zu ermöglichen und Schritt-für-Schritt für Arbeitsabläufe zu generieren. Darüber hinaus wird Konsistenz der Daten zwischen unterschiedlichen CAx-Systemen erhöht und die Informationsnavigation wird erleichtert.
artesas_200
  • ARTESAS
    Ziel von ARTESAS ist die Erforschung und Erprobung von Augmented Reality (AR) Basistechnologien für den Einsatz im industriellen Service-Umfeld. Das Projekt setzt auf die Ergebnisse aus dem BMBF-MTI-Leitprojekt ARVIKA auf. In mehreren Industrieszenarien (Flugzeug, Auto, Kraftwerk, Maschinenbau) wurden AR-Technologien im ARVIKA-Projekt entwickelt und erprobt. Das WZL befasste sich in diesem Projekt in erster Linie mit der Realisierung der für die AR-Anwendungen gerechten Informations- und Autorensysteme. Die Herausforderung lag dabei einerseits in der Unterstützung bei der Erstellung einzelner Szenen und kompletter Arbeitsabläufe, in denen AR zum Einsatz kamen. Hierbei waren nicht nur die AR-spezifischen Informationen zu berücksichtigen, sondern insbesondere die für die Anwendungsdomäne (bspw. Steuerungssystem an der Werkzeugmaschine) relevanten Informationen für den Service, also Inbetriebnahme, Wartung und Instandsetzung. Andererseits waren nur unzureichende Laufzeitumgebungen zur Verarbeitung von kontext-sensitiven AR-basierten Arbeitsabläufen verfügbar. Beide Aspekte waren eng miteinander verzahnt und konnten in Teilen auf ähnlichen Grundkonzepten aufgesetzt werden.
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miau_200
  • MiAu
    Ziel des MiAu Projektes ist die Entwicklung von Modellen zur effizienten Entwicklung und Steuerung von Produktionsanlagen mit fertigungs- und prozesstechnischen Anteilen. Hierfür wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, an dem Forscher aus Maschinenbau, Prozesstechnik und Informatik beteiligt sind. Im Projekt werden die Unterschiede zwischen den Domänen der Fertigungs- und Prozesstechnik untersucht. Die Untersuchungsergebnisse dienen als Grundlage für ein hybrides Anlangen- und Prozessmodell