Forschungsbereich
Zerspanbarkeitsuntersuchungen

 

Zerspanbarkeitsuntersuchungen werden für alle metallischen Werkstoffe durchgeführt. Gegenstand dieser Untersuchungen sind sowohl thermische und mechanische Belastungen von Werkzeug und Werkstück als auch Randzonenbeeinflussungen der Werkstücke durch die spanabhebende Bearbeitung. Tribologisches Werkzeugverhalten und Werkstückverhalten sind ebenfalls Gegenstand von Untersuchungen. Sowohl zur Werkstoffentwicklung als auch zur Schneidstoffentwicklung werden Zerspanbarkeitsuntersuchungen durchgeführt. Materialcharakterisierungen hinsichtlich der Zerspanbarkeit können in Form von metallographischen Untersuchungen vorgenommen werden. Hierfür steht eine eigene Metallographie zu Verfügung, die mit mehreren Lichtmikroskopen, Rasterelektronenmikroskop und Mikrohärtemessgerät ausgestattet ist. Eigenspannungsmessungen und energiedispersive Röntgenanalysen können ebenfalls durchgeführt werden. Temperaturmessungen am Zerspanwerkzeug und am Werkstück werden sowohl mit Thermografie- und Pyrometriemessgeräten als auch mit Thermoelementen durchgeführt. Die Erfassung der statischen Belastung von Zerspanwerkzeugen erfolgt klassisch durch Kraftmessungen auf piezoelektrischer Basis.

Schwerpunktthemen:

  • Stähle jeglicher Art
  • Gusseisen
  • CFK-Werkstoffe
  • Leichtmetall-Legierungen
  • Schwermetall-Legierungen
  • Einfluss der Wärmebehandlung

 



 

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Ansprechpartner(in):
Martin Seimann, M.Sc.
Gruppenleiter(in)
Herwart-Opitz-Haus 54B 304
Tel.: +49 241 80-28020
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Seimann@wzl.rwth-aachen.de

 

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