Projekt
Positionsgekoppelte Siganlanalyse beim Fräsen von Freiformflächen

 

Aufgrund der fehlenden Flexibilität gegenüber Prozessvariationen sind handelsübliche Überwachungs- und Regelungsstrategien für den Einsatz in der Einzelteil- und Kleinserienfertigung meist ungeeignet. An dieser Stelle werden eine Überwachung ab dem ersten Prozessschritt und eine Anpassungsfähigkeit der Strategien an veränderliche Bearbeitungsabläufe gefordert. In verstärktem Maße gilt diese Aussage für die spanende Bearbeitung von Freiformflächen, wo ständig wechselnde Eingriffs- und Zerspanbedingungen vorliegen. Im Gegensatz zu Bemühungen, prozessspezifische Einzellösungen zu entwickeln, ist das Ziel des Teilclusters D-2.1 eine prozessunabhängige Methodik zur »Wegbereitung für selbstoptimierende Überwachungs- und Regelsysteme in Produktionsabläufen « zu erarbeiten. Auf dem Gebiet des 5-Achs Freiformfräsens wird in diesem Zusammenhang ein positionsgekoppeltes Überwachungssystem entwickelt, dass es ermöglicht, gezielte Aussagen zum orts- und zeitgebundenen Prozessverhalten zu treffen. Durch die Erfassung der Achspositionen und die positionsgekoppelte Signalanalyse wird eine »Online«-Qualitätskontrolle und Überwachungslösung angestrebt.



Arbeitsschwerpunkte

  • Entwicklung allgemeingültiger, reduzierter Modelle für die Anwendbarkeit auf einen beliebigen Fertigungsprozess
  • Erarbeitung neuer Methoden zur Signalanalyse
  • Entwicklung von Methoden und Algorithmen zur Regelung des 5-Achs Schichtfräsens

Dieses Projekt wird gefördert von der DFG.



 

Haben Sie Fragen zu diesem Projekt?

Ansprechpartner(in):
Max Schwenzer
 
Herwart-Opitz-Haus 53B 314
Tel.: +49 241 80-28021
Fax: +49 241 80-22293
Mail: M.Schwenzer@wzl.rwth-aachen.de