Blechtrennung
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In der Blechbearbeitung sind neben den reinen Umformverfahren die Verfahren der Blechtrennung von besonderer Bedeutung. Die Fertigung eines Blechteils ist fast immer mit Trennvorgängen verbunden. Die Notwendigkeit zum Trennen ergibt sich sowohl bei der Herstellung des Rohlings als auch bei der Fertigung der endgültigen Werkstückkontur. Das WZL beschäftigt sich auf diesem Arbeitsfeld primär mit den mechanischen Trennverfahren Scherschneiden und Feinschneiden.
Das Scherschneiden ist das wirtschaftlich bedeutendste Verfahren der Blechtrennung. Entsprechende Prozessschritte finden sich in der Fertigungskette von nahezu jedem aus Blech- oder Bandwerkstoffen hergestellten Produkt. Charakteristisch für das Scherschneiden sind ein hoher Bruchanteil der Schnittfläche sowie ein deutlicher Grataufwurf. Die Hauptanwendung des Scherschneidens liegt in der Herstellung konturierter, flächiger Bauteile in großen Stückzahlen, wie z.B. Stator- und Rotorbleche von Elektromotoren.
Eine Steigerung der Schnittflächenqualität hinsichtlich Glattschnittanteil und Grataufwurf als auch der Form- und Maßhaltigkeit der Bauteile bietet das Verfahren Feinschneiden. Dies wird vor allem durch zusätzliche Prozesskräfte, welche über den Niederhalter mit Ringzacke und den Gegenstempel eingeleitet werden, sowie einen im Vergleich zum Scherschneiden wesentlich geringeren Schneidspalt erreicht. Die hieraus resultierenden wirtschaftlichen Vorteile haben zu einer weiten Verbreitung des Verfahrens insbesondere in der Automobilindustrie geführt. Ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung des Feinschneidens sind u. a. fertiggeschnittene Zahnräder, wie sie in der Sitzverstellung von Automobilen verbaut sind. Schwerpunktthemen:
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Dipl.-Ing. Martin Zimmermann
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