Forschungsprojekt:
Rückgeführte Geometriemessungen auf Werkzeugmaschinen

 

Die Herstellung kleiner Losgrößen qualitativ hochwertiger Bauteile zu den Stückkosten einer Serienfertigung ist eine der großen Herausforderungen produktionstechnischer Forschung. Eine flexible Fertigung und eine umfassende und fertigungsnahe Qualitätsprüfung sind dabei notwendige Etappenziele.
Rückgeführte Messprozesse auf Werkzeugmaschinen bieten insbesondere bei komplexen und großen Bauteilen Potentiale zur Verbesserung der Prozess- und Produktqualität. Die Rückführbarkeit ist dabei der zentrale Forschungsaspekt. Durch die Entwicklung schneller und innovativer Kalibriermethoden für die Werkzeugmaschine verbunden mit einer Adaption bekannter Methoden aus der klassischen Koordinatenmesstechnik scheint der Paradigmenwechsel hin zu einer praktikablen und anwenderfreundlichen Lösung geschafft. Die langjährige Erfahrung im Bereich der Koordinatenmesstechnik in Verbindung mit der Expertise auf dem Gebiet der messtechnischen Bewertung von Werkzeugmaschinen ermöglichen die ganzheitliche Betrachtung und die Nutzung der Werkzeugmaschine als präzises Koordinatenmessgerät. In enger Zusammenarbeit mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig ist ein Leitfaden zum rückgeführten Messen auf Werkzeugmaschinen entstanden. Wir begleiten Sie bei der Umsetzung dieses Leitfadens bei Ihnen im Hause und bieten Ihnen eine Softwarelösung zur Bestimmung der Messunsicherheit für die Messprozesse auf Ihrer Werkzeugmaschine. Das Ergebnis ist eine Fertigungsmaschine, die wie ein Koordinatenmessgerät eingesetzt werden kann.




 

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Ansprechpartner(in):

Dipl.-Wirt.-Ing. Martin Peterek
E-Mail: M.Peterek@wzl.rwth-aachen.de
Tel.: +49 241 80-27112, Fax: +49 241 80-22293