Projekt
Simulation optischer Messsysteme in komplexen Roboteranwendungen

 

Soll die Positioniergenauigkeit von Montagerobotern mithilfe einer messtechnischen Überwachung durch optische Systeme optimiert werden, entsteht ein erheblicher Aufwand bei der Anlagenplanung, weil die Sichtverbindung und damit die Messfähigkeit des optischen Systems gewährleistet und bewertet werden muss.
Das Ergebnis von Forschungsarbeiten des WZL das Planungstool OptiSim, mit dessen Hilfe das Messsystem in die Simulation der Prozesslandschaft eingebunden, eine Analyse der Sichtverbindungen und eine Optimierung der Systemkonfiguration zu einer frühen Planungsphase durchgeführt werden können. Diese Informationen bilden eine Entscheidungshilfe bei der Anlagengestaltung und sind für jede Branche von Nutzen, bei der optische Messsysteme in komplexen Roboteranwendungen eingesetzt werden.





Um die Messfähigkeit eines optischen Systems bewerten zu können, muss die Sichtverbindung zwischen dem Sender und Empfänger des Systems überwacht werden. Innerhalb der Simulation werden die Sichtverbindungen des optischen Messsystems zur Positionsregelung von Montageroboter in die virtuelle Prozesslandschaft integriert. Dabei werden sowohl die Merkmale des Messsystems als auch die Anforderungen des Montageprozesses berücksichtigt. Um die Messfähigkeit des Systems zu bewerten, werden die Sichtverbindungen simuliert und entsprechend der Randbedingungen innerhalb eines Planungstools analysiert. Dadurch finden Prozessanforderungen, der Zellenaufbau und das optische Messsystem innerhalb einer komplexen Montagestation Berücksichtigung.