Projekt
Zerspan- und Abtragsmechanismen beim Schleifen von polykristallinem Diamant

 

Eine wirtschaftliche Bearbeitung von faserverstärkten Kunststoffen, Titanlegierungen oder auch siliziumhaltigen Aluminiumlegierungen ist oftmals nur mit polykritstallinen Diamantschneidstoffen (PKD-Schneidstoffen) möglich. Die Formgebung von PKD Werkzeugen erfolgt oftmals mittels Schleifen. Dabei führt die hohe Härte von PKD jedoch zu einem hohen Schleifscheibenverschleiß und zu langen Bearbeitungszeiten. Durch eine Steigerung der Produktivität und eine Verringerung des Schleifscheibenverschleißes ließe sich der PKD-Schleifprozess wesentlich verbessern. Dazu bedarf es der Kenntnis über die thermischen und mechanischen Lasten im Schleifprozess und deren Auswirkung auf die Zerspanungs- bzw. Abtragsmechanismen sowie auf den Schleifscheibenverschleiß, um den Schleifprozess unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zielgerichtet auszulegen.
Auf Basis von Schleifversuchen werden die vorliegenden thermischen und mechanischen Prozesslasten beim PKD Schleifen und die daraus resultierenden Werkstückrandzonen analysiert. Auf den gewonnenen Erkenntnissen können Ursache-Wirkungszusammenhänge formuliert werden, die die vorherrschenden Zerspanungs- bzw. Abtragsmechanismen bei der schleifenden Bearbeitung von PKD-Werkstoffen in Abhängigkeit von den vorherrschenden Prozessparametern erklären.

Projektfokusse:

  • Beschreibung der Zerspanungs- bzw. Abtragsmechanismen bei der schleifenden Bearbeitung von polykristallinem Diamant
  • Analyse des Einflusses spezifischer Prozessparameter auf das thermo-mechanische Belastungskollektiv beim Schleifen von PKD in Abhängigkeit von der PKD-Spezifikation
  • Entwicklung eines Erklärungsmodells zur Beschreibung der Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge beim Schleifen von polykristallinem Diamant



 

Haben Sie Fragen zu diesem Projekt?

Ansprechpartner(in):
Frederik Jan Vits, M.Sc. RWTH
 
Cluster Produktionstechnik 3A 330
Tel.: +49 241 80-28188
Fax: +49 241 80-22293
Mail: F.Vits@wzl.rwth-aachen.de